AK 2: Keine Nachteile für KonsumentInnen durch SEPA-Zahlungssystem

Wien (OTS) - Die EU-Kommission hat die Übergangsfrist auf das SPEA-Zahlungssystem von 1. Februar auf 1. August verlängert. Die Banken müssen KonsumentInnen klar und korrekt über SEPA informieren, verlangt die AK: "Banken sollen ihren Kunden wei-terhin die Möglichkeit anbieten, dass sie bis August mit den alten Kontonummern und der Bankleitzahl überweisen können", sagt AK Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic.

Wie aus einer kürzlich von einer Großbank veröffentlichten Untersuchung hervorgeht, kennt nur jeder vierte Österreicher seine eigene IBAN. Neun Prozent können mit IBAN und BIC gar nichts anfangen. "Es besteht also erheblicher Informationsbedarf seitens der Banken", sagt Zgubic.

Die AK warnt generell davor, dass SEPA zum Anlass genommen wird, um Phisingmails möglichst echt wirken zu lassen, oder dass Banken ihren KundInnen neue oder andere Produkte mit Hinweis auf SEPA einzureden versuchen: "Falls SEPA-Überweisungen fehlerhaft sind, dürfen den Bankkunden keine Spesen verrechnet werden", verlangt Zgubic.

SEPA ist die Abkürzung der englischen Bezeichnung "Single Euro Payments Area" und soll den bargeldlosen Zahlungsverkehr in Europa vereinheitlichen. Das Ziel ist ein ver-besserter EU-weiter Binnenmarkt für den Zahlungsverkehr. Um eine SEPA-Zahlungsanweisung ausfüllen zu können, sind vor allem zwei Begriffe wichtig: IBAN und BIC. Für Inlandsüberweisungen ist die Angabe des IBAN ausreichend, nur bei Auslands-überweisungen ist zusätzlich der BIC anzugeben.

SERVICE: Mehr Infos zu SEPA unter wien.arbeiterkammer.at/konsument.

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