FPÖ-Mischelin: Pendler von SPÖ und Arbeiterkammer verraten

Abschaffung des Billigdiesels trifft Tausende Arbeitnehmer in den Randregionen

Klagenfurt (OTS) - "Es ist erstaunlich, dass die Kärntner Arbeiterkammer wort- und tatenlos zusieht, wie Tausenden Arbeitnehmern, die täglich zu ihrem Arbeitsplatz pendeln, die Möglichkeit zum Billigtanken geraubt wird", erklärt der Obmann der freiheitlichen Arbeitnehmer Manfred Mischelin. Mit der Schließung der Landestankstellen verrate die SPÖ Kärnten die Arbeitnehmer und die AK schweige dazu.

Die Abschaffung des Billigdiesels bedeute für Tausende Pendler im Drau- und Gailtal, dass sie im Monat 50 bis 100 Euro mehr für Sprit ausgeben müssen. Langfristig verlieren alle Dieselautofahrer. Denn die Landestankstellen waren Preisbrecher, welche die Ölmultis zwangen, ihre Spritpreise an ein niedrigeres Niveau anzupassen. Wenn diese Preisdrücker jetzt wegfallen, können die Ölmultis wieder zulangen. Laut Mischelin sei das Benzin-Preisniveau in den Randregionen ohnehin höher als in den Zentralräumen. "Die Autofahrer in den Tälern trifft daher diese Willküraktion der rot-grün-schwarzen Koalition am meisten", stellt er fest.

Damit bekomme auch der Begriff "Fahrtkostenzuschuss neu" von Rot-Grün für Arbeitnehmer eine neue Bedeutung: "Mit der Abschaffung des Billigdiesels müssen sie mehr zahlen und dann bekommen sie ein bisschen davon zurück". Absurd sei es, wenn die Koalition dies als "Sparmaßnahme" verkauft: "Der Billigdiesel ist ein Nullsummenspiel, er kostet das Land keinen Euro, weil alle Kosten durch den Spritverkauf gedeckt sind", so Mischelin.

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