BZÖ-Haubner: Weg für gemeinsame Schule frei machen!

Die Regierung trägt interne Streitigkeiten im Bereich Bildung auf dem Rücken der Schüler aus und gibt Platz für eine gemeinsamen Schule.

Wien (OTS) - "Die Regierung ist gefragt, den Weg für eine gemeinsame Schule bis 14 zu ebnen. Ein Kind bereits nach dem vierten Schuljahr mit einer so großen Entscheidung wie der Wahl der weiteren Bildungseinrichtung zu konfrontieren, halte ich für falsch", sagte heute Ursula Haubner, BZÖ-Bildungssprecherin und Landesobfrau von Oberösterreich, bezugnehmend auf die Abfuhr des Vizekanzlers bezüglich Gesamtschule.

"Oft entscheidet nämlich der Ehrgeiz der Eltern über den weiteren Bildungsweg. Die Interessen und Stärken des Kindes werden dabei völlig außer Acht gelassen. Gleichzeitig reißt man junge Menschen aus ihrer sozialen Umgebung", führte Haubner aus.

"Daher fordern wir in Modellregionen den Versuch einer gemeinsamen Schule mit innerer Differenzierung, als Schule der Zukunft. Dort sollen Kinder einerseits eine individuelle Förderung erhalten, aber auch - je nach Stärken - individuell gefordert werden. Es ist höchste Zeit über ein Schulmodell nachzudenken, das gleichermaßen leistungsorientiert der zukünftigen Generation das beste Fundament bietet. Sparen können wir in Verwaltung und in Ämtern. Das Geld gehört ins Klassenzimmer", so Haubner abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)
Dominik Kamper Bakk.phil.
Pressesprecher
Tel.: 0664/24 33 709
dominik.kamper@bzoe.at
www.bzoe.at

Festnetz: 01-513 28 38
Fax: 01-513 28 38-30
E-Mail: office@bzoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZO0001