Stronach/Schenk fordert klare Abgrenzung Karmasins von ihrem Unternehmen

Öffentliche Aufträge an Mann von Karmasin sind unangebracht - Team Stronach hat Anfragenserie an alle Ministerin eingebracht

Wien (OTS) - "Die Optik ist schief, wenn eine "unabhängige" Motivforscherin im Rahmen des Wahlkampfes eine Vielzahl der relevanten Wahlkampfduelle kommentiert und Umfragen erstellt und danach als Ministerin von der ÖVP aufgestellt wird. Wenn die neue ÖVP-Familienministerin Karmasin jetzt ihre Anteile an ihren Mann überträgt und meint, das Unternehmen sei für öffentliche Aufträge offen, dann ist das unangebracht", so Team Stronach Abg. Martina Schenk.

Egal von welcher Stelle ein öffentlicher Auftrag an den Ehemann von Karmasin komme, der schale Beigeschmack bleibt. "Es braucht hier eine ganz saubere Abgrenzung. Karmasin muss sich entscheiden, ob sie Ministerin oder Motivforscherin sein will. Ohne diese Trennung wäre Karmasin die erste Ministerin mit familieneigenem Umfrageinstitut", kritisiert Schenk.

Das Team Stronach hat bereits eine parlamentarische Anfragenserie an alle Minister betreffend Aufträge an die "Karmasin.Motivforschung GesmbH" eingebracht. "Wir wollen wissen, ob und welche Aufträge die Ministerien Karmasins Unternehmen erteilt haben und ob öffentliche Ausschreibungen bei den einzelnen Auftragsvergaben erfolgt sind. In diesem Fall braucht es volle Transparenz und lückenlose Aufklärung", betont Schenk.

Rückfragen & Kontakt:

Team Stronach Parlamentsklub/Presse
Tel.: ++43 1 401 10/8080
parlamentsklub@teamstronach.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TSK0004