FPÖ-Mölzer: Sozialtourismus durch die Hintertür muss bekämpft werden

Rumänien bürgert massenhaft Moldawier, die ethnische Rumänen sind, ein - Armutseinwanderung in Sozialsysteme reicher EU-Staaten droht zuzunehmen

Wien (OTS) - Die Staatsbürgerschaft von EU-Mitgliedern dürfe keine Handelsware werden, forderte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "Staatsbürgerschaften um 650.000 Euro zu verkaufen, wie es Malta derzeit macht, ist der falsche Weg. Und wenn Rumänien gegen eine Gebühr massenhaft Moldawier einbürgert, dann ist das kritisch zu hinterfragen", hielt Mölzer fest.

Dabei wies der freiheitliche EU-Mandatar darauf hin, dass die Mehrheit der Einwohner Moldawiens ethnische Rumänen seien. "Den Angehörigen des eigenen Volkes die Staatsbürgerschaft zu verleihen, ist nichts Ungewöhnliches. Die Bundesrepublik Deutschland hat volksdeutschen Aussiedlern aus Osteuropa sofort die Staatsbürgerschaft verliehen, und auch Ungarn gibt den Angehörigen der magyarischen Minderheiten im benachbarten Ausland den ungarischen Pass", erklärte Mölzer.

Allerdings führe die rumänische Praxis, so der freiheitliche Europaabgeordnete, zu einem Anstieg der Armutseinwanderung in die Sozialsysteme der wohlhabenden Mitgliedstaaten wie Österreich oder Deutschland. "Somit besteht ein Grund mehr, entschieden Maßnahmen gegen den drohenden Sozialtourismus zu ergreifen. Österreich ist gut beraten, dem britischen Beispiel zu folgen und Unterstützungsleistungen für EU-Ausländer wie Arbeitslosengeld erst nach drei Monaten gewähren", schloss Mölzer.

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