GPA-djp fordert von Media Markt den Verzicht auf unfaire Vertragsklauseln

Permanente Misstrauenskultur gegenüber Beschäftigten unhaltbar - Onlineaktion gestartet

Wien (OTS/ÖGB) - "Taschenkontrollen können nur mit Zustimmung der Beschäftigten durchgeführt werden. Media Markt sollte daher gegenüber den Beschäftigten auf unfaire Vertragsklauseln, wie zum Beispiel der Zustimmung in den Dienstverträgen, die Taschen beim Verlassen der Geschäfte offen zu lassen, besser wieder verzichten", appelliert der stv. Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Karl Proyer. Zwischenzeitlich haben sich bei der GPA-djp Beschäftigte von anderen Standorten gemeldet, die über Taschenkontrollen und auch Leibesvisitationen im abgelaufenen Jahr 2013 berichten.++++

"Wir stehen der Geschäftsführung von Media Markt gerne zur Verfügung, um die dementsprechenden Klauseln so zu verändern beziehungsweise so zu formulieren, dass sie dem österreichischem Arbeits- und Sozialrecht entsprechen. Gleichzeitig fordern wir das Unternehmen auf, die permanente Misstrauenskultur gegenüber den Beschäftigten zu beenden und etwaige Leibesvisitationen sofort einzustellen", so Karl Proyer.

Die Leibesvisitationen in einer Filiale des Media Marktes haben nicht nur bei den Betroffenen sondern auch in der Öffentlichkeit Resonanz hervorgerufen. Wir bieten daher ArbeitnehmerInnen und BetriebsrätInnen, die uns bereits kontaktiert haben, um die Vorgehensweise bei Media Markt zu kritisieren, an, den Aufruf der GPA-djp zu unterstützen: Leibesvisitationen sind ab sofort zu unterlassen und die Klauseln zu Taschenkontrollen sind so zu gestalten, dass sie dem österreichischem Arbeits- und Sozialrecht entsprechen. Online Unterstützungserklärungen sind ab sofort auf www.gpa-djp.at möglich.

Rückfragen & Kontakt:

Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Litsa Kalaitzis
Tel.: 05 0301-21553
Mobil.: +43 676 817 111 553
Email: litsa.kalaitzis@gpa-djp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0001