Auer zu ÖVP-Arbeitsklausur: Österreich braucht die modernste Landwirtschaft Europas

Bauernbund begrüßt Umsetzungskraft von Spindelegger und Rupprechter

Wien, 8. Jänner 2013 (OTS) Der Regierungspakt ist besiegelt, die Kofinanzierung steht, die Landwirtschaft kann ihren modernen
Weg einer flächendeckenden und naturnahen Produktion weiterverfolgen – jetzt soll die Regierung arbeiten. Die ländliche Entwicklung bildet das Herzstück unserer modernen Landwirtschaft. "Vorrangig kommt es mir auf die Umsetzung der Programme an, damit die bäuerlichen Familienbetriebe zukunftsfit sind", sagte Bauernbund-Präsident Jakob Auer zur heutigen Klausur, wo bereits Weichen für die Regierungsarbeit gestellt wurden. Neben dem Umstieg auf das Regionalmodell müssen auch bald zukunftsweisende Programme für die Ländliche Entwicklung erarbeitet werden. "Vizekanzler Michael Spindelegger und Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter haben schon ihren Umsetzungswillen bekundet", dies wertet Auer als positives Signal, dass die Koalition nun rasch in den Arbeitsmodus kommt. ****

Jobmotor brummt am Land dank moderner Landwirtschaft

"Die Arbeitsplatzsicherung im ländlichen Raum hängt unmittelbar mit dem Wirtschaftsmotor Landwirtschaft zusammen. Allein 5,5 Milliarden Euro will die Landwirtschaft in den kommenden beiden Jahren investieren. Diese Investitionsfreudigkeit setzt eine regelrechte Wertschöpfungsspirale in Gang, die jeden investierten Euro vervier- oder sogar verfünffacht", begrüßt Bauernbund-Präsident Jakob Auer, dass Vizekanzler Michael Spindelegger und Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter nach der heutigen ÖVP-Klausur einhellig die Bedeutung der Ländlichen Entwicklung hervorgestrichen haben. 530.000 Arbeitsplätze sichert die Landwirtschaft insgesamt, 100.000 sind es allein durch die
Programme der Ländlichen Entwicklung.

Ländliche Entwicklung sichert Arbeitsplätze und gesunde Lebensmittel

"Ursprünglich angedrohte Kürzungen hätten einen schmerzlichen Rückgang bei der Wertschöpfung in der Volkswirtschaft bedeutet. Einbußen für die Volkswirtschaft, so etwa ein Wertschöpfungs-Minus von über 10 Prozent und ein Bio-Minus von 25 Prozent der Fläche, konnten abgewendet werden", zeigt sich Auer stolz auf sein Verhandlungsergebnis.

Mit dem beschlossenen Regierungspaket habe sich die österreichische Landwirtschaft europaweit ihren Vorreiterstatus gesichert. Sowohl bei Bio als auch bei der Pflege der Kulturlandschaft liege Österreich am Spitzenplatz. Über 90 Prozent aller österreichischen Bauern nehmen bereits am Agrarumweltprogramm teil und sind damit über die gesetzlichen Vorschriften hinaus umweltfreundlich. "Um dieses Programm beneidet uns ganz Europa.
Dank der Regierungsvereinbarungen kann der erfolgreiche Weg der Ländlichen Entwicklung weiter gegangen werden – sowohl das Agrarumweltprogramm ÖPUL, also auch die Bergbauernförderung wurden nachhaltig abgesichert. Profitieren werden davon die österreichischen Landwirte, genauso wie die österreichischen Konsumenten und der Tourismus", hält Auer fest. "Gesunde Lebensmittel, die naturnah und nachvollziehbar produziert werden, sind der ganze Stolz der heimischen Landwirtschaft. Das ist genau die Politik, für die wir gewählt wurden und die wir in Regierungsverantwortung gemeinsam mit Andrä Rupprechter fortsetzen werden", so Bauernbund-Präsident Jakob Auer abschließend.

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