FPÖ-Deimek, Kitzmüller: Sophie Karmasin hat Zug der Zeit fast verpasst

ÖBB müssen familienfreundlicher werden

Wien (OTS) - Die ÖBB und ihr Chef Christian Kern behandeln Familien im neuen Tarifsystem bestenfalls stiefmütterlich. Der Familienkartentarif gilt bloß noch für bis zu zwei Kinder. "Wieder einmal setzt sich die Bundesbahn über die Lebensrealität vieler Menschen hinweg", kritisiert FPÖ-Verkehrssprecher Gerhard Deimek. "Den Sparstift bei Kindern anzusetzen halte ich für ein katastrophales Signal. Sozialistisch und sozial sind zu Widersprüchen geworden", kommentiert FPÖ-Familiensprecherin Anneliese Kitzmüller und erinnert an Kerns Parteizugehörigkeit.

Schon am 5. Dezember forderten Gerhard Deimek und Anneliese Kitzmüller in einer gemeinsamen Pressekonferenz leistbare Mobilität für unsere Familien. Doch während sich die Österreichischen Bundesbahnen großherzig meist osteuropäischer Bettelmigranten annehmen, bleiben die Familien auf der Strecke. Die Aussage der Familienministerin Sophie Karmasin, wonach seitens des ÖBB-Chefs "Kommunikationsbedarf" bestünde, zeigt für Anneliese Kitzmüller wohin die Reise geht: "Hier herrscht kein Kommunikations-, sondern akuter Handlungsbedarf. Die neue Ministerin scheint sich schon kurz nach ihrem Antritt in gewohnte Plattitüden zu flüchten."

Gerhard Deimek appelliert an den gesellschaftspolitischen Auftrag der ÖBB: "Der Staat schießt jährlich Milliarden zu. Jetzt ausgerechnet bei den Familien zu sparen, ist eine Dreistigkeit der Sonderklasse." Es sei endlich an der Zeit, die Luxusbezüge der Vorstände und der Aufsichtsratsmitglieder mit dem Gehalt des Bundeskanzlers zu deckeln, erinnert Deimek an eine freiheitliche Forderung. "Wir wollen den Sparstift bei der Parteibuchwirtschaft und ihren Auswüchsen ansetzen, nicht bei Eltern und Kindern", schließen Deimek und Kitzmüller.

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