• 08.01.2014, 12:12:45
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Zinggl zur Causa Burgtheater: Hartmann und Springer müssen Verantwortung übernehmen

Grüne fordern Wiederherstellung parlamentarischer Kontrolle bei Bundestheatern

Utl.: Grüne fordern Wiederherstellung parlamentarischer Kontrolle
bei Bundestheatern =

Wien (OTS) - "Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann und sein
Aufsichtsratsvorsitzender Georg Springer liefern eine Farce ab",
erklärt Wolfgang Zinggl, Kultursprecher der Grünen, angesichts der
jüngsten Vorfälle im Burgtheater. "Anstatt die Verantwortung bei sich
selbst zu suchen, erklären die beiden Herren eine langjährige loyale
Mitarbeiterin zum Sündenbock, sprechen die Entlassung aus, ohne im
Detail zu erläutern, worin die Vorwürfe eigentlich bestehen, und
waschen ihre Hände in Unschuld. Dieses selbstherrliche,
verantwortungslose Agieren des Führungspersonals hat sich in den
letzten Jahren leider zu einer Konstante des bundeseigenen
Kulturbetriebs entwickelt", bedauert Zinggl.

Umso wichtiger sei es daher, gerade im Bereich der Bundestheater
wieder transparente Verhältnisse herzustellen. "Durch die
Ausgliederung von Burgtheater, Staatsoper und Volksoper in die
Bundestheater-Holding wurden 1999 die Kontrollrechte des Parlaments -
und damit der Bürgerinnen und Bürger des Landes - ausgehebelt",
analysiert Zinggl und weiter: "Der Nationalrat erhält auf seine
Anfragen betreffend die Bundestheater seit Jahren keine Antwort."
Zinggl rät dem neuen Kulturminister Josef Ostermayer, die
Kontrollbefugnisse des Parlaments wieder herzustellen - "denn
Transparenz und Kontrolle sind die wichtigsten Medikamente zur
Verhinderung von Misswirtschaft". Die Grünen machen die Probe aufs
Exempel und haben eine parlamentarische Anfrage betreffend die
Undurchsichtigkeiten im Burgtheater eingebracht.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB

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