Susanne Stark ist FEMtech-Expertin des Monats Jänner

Wien (OTS/BMVIT) - Um die Leistungen von Frauen und die Wichtigkeit von weiblicher Kreativität und der weiblichen Perspektive im Technologie- und Forschungsbereich sichtbar zu machen, wählt eine interdisziplinär besetzte, unabhängige Jury aus hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, der Wissenschaft und des Personalmanagements eine herausragende Expertin aus der FEMtech Expertinnendatenbank auf dem Gebiet der Forschung und Technologie zur "FEMtech-Expertin des Monats". Im Jänner fiel die Wahl der Jury auf die Chemikerin Susanne Stark. ****

Stark ist die erste FEMtech-Expertin des Monats im neuen Jahr und beschäftigt sich verstärkt mit den Themenbereichen Chemie und Nanotechnologie. Die Tirolerin ist Expertin im Verein für Konsumenteninformation und beschäftigt sich vor allem mit den Richtlinien und Vergabekriterien des "Österreichischen Umweltzeichens". Neben der Betreuung des "Österreichischen Umweltzeichens" ist sie auch bei den Verhandlungen zum "EU-Ecolabel" involviert und vertritt die Anforderungen Österreichs auf EU-Ebene. Außerdem befasst sich Stark auch mit Themen wie Chemikalien in Konsumentenprodukten, der Risikobewertung von Chemikalien sowie der Chemikaliengesetzgebung und Chemiepolitik.

Stark zog es nach der Matura nach Wien, um an der Universität Wien Chemie zu studieren. Schon während des Studiums arbeitete sie an zahlreichen Projekten im Rahmen der "umweltberatung" und dem Umweltbundesamt (Abteilung Chemikalien) mit. Nach dem Studium arbeitete sie als Expertin für Chemikalien bei der "umweltberatung" und wechselte 2009 zum Verein für Konsumenteninformation. Im Zuge ihrer Tätigkeiten hielt sie zahlreiche Vorträge im Bereich der europäischen Chemiepolitik und veröffentlichte viele Publikationen unter anderem zum Thema "Nanotechnologien aus Sicht des Umwelt- und Konsumentenschutzes".

Wenn es um Frauenförderung geht, hat Stark ganz klare Vorstellungen und stellt dabei auch gewisse Anforderungen an die Gesellschaft. Sie ist der Meinung, dass einerseits die Vernetzung und Solidarität unter den Frauen wichtig ist. "Auf der anderen Seite", sagt Stark, "ist es notwendig, dass die allgemeine Kinderbetreuung verbessert und ausgebaut wird, um Frauen die gleichen beruflichen Chancen wie den Männern zu bieten." Sie ist sich dabei aber bewusst, dass es neben den gesetzlichen und organisatorischen Grundlagen gleichzeitig auch ein gesellschaftliches Umdenken braucht, damit Väter ihre Elternrolle tatsächlich gleichberechtigt leben können. Entspannung findet die engagierte Expertin bei Musik und in den Bergen beim Wandern oder Klettern.

Alle Informationen auf www.femtech.at

Mit der monatlichen Expertinnenwahl stellt das BMVIT seit März 2005 Frauen aus der FEMtech Expertinnendatenbank vor, die sich erfolgreich im Technologie- und Forschungsbereich etabliert haben. Das ausführliche Porträt der "FEMtech-Expertin des Monats" sowie zur FEMtech Expertinnendatenbank finden Sie auf www.femtech.at.

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