Frauenberger: Gemeinsame Schule ist integrationspolitisches Muss

Wien (OTS) - Die Wiener Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger zeigt sich erfreut, dass die Stimmen für eine gemeinsame Schule innerhalb der ÖVP lauter werden: "Für einen erfolgreichen Integrationsprozess sind gleiche Chancen beim Zugang zu Bildung das Um und Auf. Die gemeinsame und ganztägige Schule der 10 bis 14-jährigen ist daher ein integrationspolitisches Muss."

In Wien stehe dabei nicht mehr nur der Spracherwerb und die Integration von Neuzugewanderten im Vordergrund, sondern es gehe darum WienerInnen mit Migrationshintergrund durch Bildung zu fördern. Die frühe Trennung in Gymnasium und Haupt- oder Mittelschule ist immer noch eine soziale Frage. "Um die gläsernen Decken im Bildungssystem zu durchbrechen, müssen alle Kinder und Jugendlichen die gleichen Voraussetzungen haben, egal welchen Pass oder welchen Nachnamen sie haben", betont Frauenberger die Notwendigkeit der gemeinsamen Schule.

Denn es gehe längst nicht mehr um die örtliche, sondern um die soziale Herkunft, stellt Frauenberger erneut fest: "In Österreich leben Menschen mit verschiedensten Geburtsorten, vielfältigen Lebens-und Liebesweisen, unterschiedlichen Bildungsabschlüssen, zahlreichen Muttersprachen sowie jedes erdenklichen Alters. Visionäre Integrationspolitik muss all diese Umstände anerkennen und zum Ziel haben, die Zukunft der jeweiligen Gesellschaft gemeinsam zu bauen. Es geht um Inklusion, der Schlüssel dazu ist Bildung." (Schluss) grs

Rückfragen & Kontakt:

Mag.a Stefanie Grubich
Mediensprecherin Stadträtin Sandra Frauenberger
Tel.: +43 1 4000 81853
stefanie.grubich@wien.gv.at
www.sandra-frauenberger.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0006