FPÖ-LPO Ragger: Politische Kahlschlag-Orgie in Kärnten geht weiter

Nach Landestankstellen nun auch Schließung von Musikschulen geplant

Klagenfurt (OTS) - Mit Entsetzen nimmt heute der freiheitliche Landesparteiobmann Landesrat Mag. Christian Ragger zur Kenntnis, dass die im Vorjahr von der rot-grün-schwarzen Linkskoalition begonnene Kahlschlag-Orgie auch 2014 fortgesetzt wird. Die überfallsartige Beendigung des Billigdiesel-Verkaufs an den Landestankstellen sei symptomatisch für das Arbeiten der Linkskoalition. "Man ist wochenlang nicht imstande, über ein wichtiges Tausende Pendler betreffendes Problem zu sprechen, geschweige denn es zu lösen". Auch der zuständige TS-Landesrat Gerhard Köfer war untätig. "Das ist die Neujahrsbotschaft an über 33.000 arbeitslose Menschen und Zehntausende Pendler in Kärnten. Es ist dies ein aggressiver Akt gegen alle, deren finanzielle Lage gerade nach den Weihnachtsfeiertagen mehr als angespannt ist", kritisiert Landesrat Ragger.

Auch das heutige Interview von Landeshauptmann Peter Kaiser in der "Kärntner Krone" beweise den Stillstand dieser Koalition: "Wenn einem Landeshauptmann angesichts der höchsten Arbeitslosigkeit seit Ende des 2. Weltkrieges und angesichts einer Rekordpleitewelle nichts anderes einfällt, als über Schulstandorte und Betriebskindergärten zu philosophieren, so ist das ein politisches Armutszeugnis, das für 2014 das Schlimmste befürchten lässt", so Ragger.

Dezidiert abzulehnen sei die von Kaiser angedachte Schließung von Musikschulen. Das unter Landeshauptmann Jörg Haider ausgebaute Musikschulwesen in Kärnten sei eine einzigartige Erfolgsgeschichte, die auch österreichweit als vorbildlich eingestuft werde. Die Musikschulen dienten nicht nur der musikalischen Erziehung der Kärntner Jugendlichen, sondern seien auch ein maßgeblicher Beitrag für das soziale Gefüge und das Leben im ländlichen Raum, erinnerte Ragger.

Die massiven Eingriffe der Linkskoalition in das funktionierende Volkskultur- und Musikschulwesen zeigten deutlich, welches linke gesellschaftspolitische Konzept die amtierende Landesregierung verfolge. "Alles deutet auf Zentralisierung und Nivellierung samt einer Ausdünnung des ländlichen Raums zugunsten der Zentralräume hin. Diese kommunistischen Denkansätze werden von den Kärntner Freiheitlichen nicht akzeptiert", unterstrich Ragger.

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