FPÖ-Hofer für Anschubfinanzierung bei Photovoltaik-Speichertechnologien

Schaffung neuer Förderschwerpunkte im Bereich der Energieeffizienz unumgänglich

Wien (OTS) - Anlässlich des alljährlich wiederkehrenden Desasters bei der elektronischen Anmeldung für Förderungen von Photovoltaikanlagen fordert der freiheitliche Umweltsprecher und Dritte Präsident des Nationalrates Ing. Norbert Hofer ein Umdenken in der Subventionspolitik für Photovoltaikanlagen.

"Das Anmelde-Chaos zeigt, dass sich das gedeckelte Fördersystem insgesamt als ungerecht und unhaltbar erwiesen hat und muss daher überdacht werden", so Hofer, "die Begrenzung eines Kontingents ist nicht sinnvoll, wer sich für den Umstieg auf erneuerbare Energien entscheidet, dem soll die Umsetzung nicht unnötig erschwert werden." Es müsse eine Verschiebung des Förderschwerpunktes in Richtung Speichertechnologien geben, so der freiheitliche Umweltsprecher, private Photovoltaik-Anlagen werden spätestens ab dem Jahr 2017 ohne Förderungen rentabel sein.
Die Anlagen selbst sind mittlerweile den Kinderschuhen längst entwachsen und ökonomisch darstellbar. Als Vorbild könnte Deutschland dienen, wo ab März 2014 private Speicheranlagen ab fünf Kilowatt mit 5000 Euro pro Anlage gefördert werden. Dezentrale Speicher sind energiekosteneffizienter und bringen erhebliche Entlastungen für unsere Stromnetze. Gleichzeitig wird damit der Energiearmut massiv entgegengewirkt.

"Nur eine gezielte Förderung von Energiespeichern kann zu mehr Wirtschaftlichkeit in privaten Haushalten führen und dazu beitragen, eine autarke Energieversorgung sicherzustellen. Der jetzt eingeschlagene Weg muss jedenfalls einer Kurskorrektur unterzogen werden", fordert Hofer abschließend.

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