Neues Volksblatt: "Familienfreundlich" von Michaela ECKLBAUER

Ausgabe vom 8. Jänner 2013

Linz (OTS) - Kinder sind die Zukunft der Gesellschaft und wichtig für die Erfüllung der Generationenverträge - wie das Pensionssystem. Mit der besseren Bildung der Frauen wollen sich diese aber auch im Beruf verwirklichen und stellen den Kinderwunsch erst später an. Beim ersten Kind sind sie im Schnitt bereits 29 Jahre alt. Meist wird dann noch an ein Geschwisterchen gedacht. Doch oft zeigt sich bei der Rückkehr nach der so genannten Babypause, in der jedoch der Nachwuchs ganz klar den Ton angegeben hat, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der
Praxis nicht so einfach zu leben ist, wie zuvor in der Theorie gedacht. Und so manches Kind bleibt dadurch ein Einzelkind.
Alle Maßnahmen, die zu mehr Familienfreundlichkeit in Beruf und Gesellschaft führen, sind grundsätzlich zu begrüßen. Auch die vermehrte Einbindung der Väter in die Kinderbetreuung wird à la longue ein Umdenken in der Wirtschaft bewirken. Schon jetzt zeigt sich, dass Firmen, die ihre Familienfreundlichkeit unter Beweis stellen, bei den Mitarbeitern eher punkten.
Finanzielle Unterstützungen für die Eltern sind wichtig, Geld alleine wird aber nicht ausreichen, um jungen Paaren Mut zu machen, sich auf die verantwortungsvolle Aufgabe der Kindererziehung einzulassen. Es braucht mehr familienfreundliche Rahmenbedingungen und eine aufgeschlossene Gesellschaft.

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