Kaske: Wohnbauförderung nur für sozialen Wohnbau verwenden

Länder sollen ihrer Verantwortung nachkommen

Wien (OTS) - "Wir brauchen in den nächsten Jahren 50.000 neue Wohnungen pro Jahr, rund 35.000 davon gefördert, vor allem in den Ballungsgebieten", sagt AK Präsident Rudi Kaske. "Daher begrüße ich die Forderung des Kärntner Landeshauptmannesnach einer Zweckwidmung der Wohnbauförderung." Nach wie vor kritisch sieht Kaske jedoch den Ruf nach einer ,kombinierten Zweckwidmung', denn: "Der Ausbau von Schulen und Kindergärten darf nicht gegen den sozialen Wohnbau ausgespielt werden. Beides ist notwendig, für beides muss Geld bereitgestellt werden", so Kaske. Er fordert die Länder auf, ihrer Verantwortung nachzukommen: "Wir brauchen rasch wieder die Zweckwidmung der Wohnbauförderung, damit die Länder endlich den leistbaren Wohnraum schaffen, den die Menschen dringend brauchen."

Zuletzt wurde immer weniger gebaut, die Länder geben nicht einmal noch ein Prozent der österreichischen Wirtschaftsleistung für den geförderten Wohnbau aus. Die Bundesländer haben in den letzten Jahren durch Verkauf von Wohnbaugeldern und durch anderwärtige Verwendung von Wohnbaugeld das Erfolgsmodell sozialer Wohnbau schrittweise untergraben. Das zeigt sich deutlich an steigenden Mieten.

Kaske fordert, dass die Wohnbauförderung auch tatsächlich für den Wohnbau verwendet wird. Nicht in Frage kommt für ihn der Vorschlag der Landeshauptmänner Niessl und Kaiser, die Mittel für Wohnbauförderung auch für den Bau von Schulen oder Kindergärten zu verwenden.

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