Ö1-"Kulturjournal spezial" am 8.1.: "Palmen, Pools und Kunst" - die Kulturszene von Los Angeles

Wien (OTS) - Christine Scheucher und Alexandra Augustin beleuchten im Ö1-"Kulturjournal spezial" am Mittwoch, den 8. Jänner (17.09 Uhr) die Kulturszene von Los Angeles.

New York war immer die unangefochtene Kunstmetropole der USA. Los Angeles und insbesondere Hollywood hingegen galten als Inbegriff der Maskerade und des Blendwerks. Hier, so das Klischee, regierte nicht die Kunst, sondern die Künstlichkeit. Ein Image, das sich längst überholt hat. Denn L.A. ist dabei, New York als Kunststandort einzuholen. Bei der Biennale 2013 waren auffällig viele Künstler und Künstlerinnen aus L.A. vertreten und Michael Goven, Direktor des L.A. County Museum, kuratierte für das Privatmuseum des französischen Sammlerfürsten Francois Pinault in Venedig eine große Schau. Tatsächlich hat die US-Westküste eine schillernde Kunstgeschichte, die in der öffentlichen Wahrnehmung allerdings allzu oft von der der Ostküste überdeckt wird. Künstler wie James Turrell, David Hockney, Ed Ruscha und John Baldessari haben die kalifornische Kunstszene geprägt. Heute zieht es viele junge Künstler nach L.A. Die Mieten sind günstiger als in New York, der Lebensstil zwangloser, das Wetter besser. Die kalifornische Sammlerszene ist freilich nach wie vor kleiner als an der traditionsbewussten Ostküste. Doch einzelne Philanthropen wie der Investor und Kunstsammler Eli Broad spendeten lokalen Museen Millionen. 2008 wurde ein von Broad finanzierter neuer Gebäudetrakt des L.A. County Museum eröffnet, den Stararchitekt Renzo Piano entworfen hat. Mehr zum Programm von Ö1 ist unter oe1.ORF.at abrufbar.

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