Cornelia Vospernik präsentiert am 8. Jänner im "Weltjournal": "Griechenland - Licht am Ende des Tunnels"

Danach: "WELTjournal +: Schwarzbild - Aus für Griechenlands TV"

Wien (OTS) - Zum Auftakt der EU-Präsidentschaft Griechenlands am 1. Jänner 2014 bringt das "Weltjournal" - präsentiert von Cornelia Vospernik - mit "Griechenland - Licht am Ende des Tunnels" am Mittwoch, dem 8. Jänner, um 22.25 Uhr in ORF 2 eine von Lakis Jordanopoulos und Alexander Steinbach gestaltete Reportage aus dem Land der Hellenen, das seit 2009 in einer veritablen Krise steckt. Um 23.00 Uhr folgt die "WELTjournal +"-Reportage "Schwarzbild - Aus für Griechenlands TV".

Weltjournal: "Griechenland - Licht am Ende des Tunnels"

Der ORF-Moderator ("Heimat Fremde Heimat"), Journalist und Musiker Lakis Jordanopoulos bereist mit "Weltjournal"-Reporter Alexander Steinbach seine erste Heimat auf der Suche nach bisher unbekannten Facetten der Krisenbewältigung. Er geht der Frage nach, ob sich ein Licht am Ende des Tunnels abzeichnet oder ob Griechenland weiterhin ein sogenanntes "Fass ohne Boden" bleibt. Die Reise führt quer durch das Land - von Thessaloniki im Norden über Athen bis auf den Südpeloponnes. Einblicke in die Krise, die Geschichte und Mentalität Griechenlands liefert der Gedankenaustausch mit dem Wahlgriechen und Olivenölproduzenten Fritz Bläuel, den der Wahlösterreicher Jordanopoulos in der Mani-Region besucht. Insgesamt konnte das "Weltjournal" einen überraschenden Sinneswandel der Bevölkerung beim Umgang mit der gegenwärtigen Misere feststellen: Man gesteht sich mittlerweile auch die eigene Verantwortung an der Krise ein. Ein Sinneswandel, der möglicherweise die Lösung etlicher Probleme der griechischen Gesellschaft in sich birgt.

WELTjournal +: "Schwarzbild - Aus für Griechenlands TV"

Es war ein in einem demokratischen Staat noch nie da gewesener Akt, und es hat Griechenland weltweit massive Kritik eingebracht: die von der Regierung verfügte abrupte Schließung des öffentlich-rechtlichen griechischen Fernsehens. Mit einem Schlag waren im vergangenen Juni alle 2.600 Mitarbeiter gekündigt worden, sämtliche Radio- und Fernsehsender wurden abgeschaltet.

Der konservative Premier Samaras rechtfertigt die Schließung mit Sparmaßnahmen, doch viele Griechen vermuten, die Regierung wollte im Vorfeld ihres EU-Vorsitzes im ersten Halbjahr 2014 auch allzu kritische Stimmen loswerden. Wochenlang besetzten die Journalisten und Techniker des öffentlich-rechtlichen Fernsehens daraufhin die Studios, arbeiteten unbezahlt weiter und sendeten ihr Programm übers Internet, bis Spezialeinheiten der Polizei das Gebäude im November stürmten. Die kommerziellen Sender erfreuen sich seither jedenfalls steigender Zuseherzahlen.

Im "WELTjournal +" kommen Mitarbeiter zu Wort, die nicht fassen können, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk nach 75 Jahren über Nacht abgedreht wird - und die wissen: Hier geht es nicht nur um Arbeitsplätze, sondern um demokratische Grundprinzipien, um Meinungsfreiheit und das Recht auf unabhängige Information.

Diese Ausgaben von "Weltjournal" und "WELTjournal +" sind nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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