PVÖ-Edlinger: Mietenexplosion durch neues Mietrecht stoppen

Für Durchschnittsverdiener Mieten in privaten Wohnhäusern nicht mehr leistbar

Wien (OTS/SK) - "Jetzt ist das eingetreten, wovor der Wiener Pensionistenverband schon vor längerer Zeit gewarnt hat: Wegen der exorbitanten Erhöhung der Mieten in privaten Wohnhäusern sind diese nun selbst für Durchschnittsverdiener nicht mehr leistbar. Diese Situation ist nicht mehr länger tragbar. Der Gesetzgeber ist deshalb aufgerufen endlich etwas gegen diese unerfreuliche Entwicklung zu tun und das auf unsozialen neoliberalen Grundsätzen fußende Mietengesetz nachhaltig zu reparieren", stellte der Vorsitzende des Wiener Pensionistenverbandes (PVÖ Wien), Bundesminister a. D. Rudolf Edlinger fest. ****

Eine Erhöhung der Mieten in Wien in nur acht Jahren um bis zu 83 Prozent sei ein "lautes Alarmsignal", so Edlinger zu einer jüngst präsentierten Untersuchung. Schuld daran trage nicht nur der in Wirklichkeit schwammige Begriff der "ortsüblichen Miete", sondern vor allem das praktisch ungebremste Zuschlagsunwesen. "Gerade in diesem Bereich ist eine Änderung mit genau definierten Zuschlägen und einer Höhenbegrenzung vordringlich", forderte Edlinger.

"Die für Wohnungssuchende unerfreuliche Entwicklung bei den Mieten in privaten Wohnhäusern unterstreicht zudem einmal mehr", so der Vorsitzende des Wiener Pensionistenverbandes weiter, "welche wichtige Rolle der geförderte Wohnbau zur Mietendämpfung im Wohnbereich insgesamt einnimmt. Man kann sich angesichts der Entwicklung im privaten Wohnbereich leicht vorstellen, welche katastrophalen Folgen der von der ÖVP, aber auch von Teilen der FPÖ, immer wieder geforderte Verkauf - und damit die Privatisierung - der rund 220.000 Gemeindewohnungen für deren BewohnerInnen hätte", schloss Edlinger. (Schluss) up/mp

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