Mitterlehner gratuliert "Wissenschafterin des Jahres" Verena Winiwarter

Professorin für Umweltgeschichte der Universität Klagenfurt gewinnt renommierte Wahl des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten

Wien (OTS/BMWFJ&BMWF) - Wissenschafts- und Forschungsminister Reinhold Mitterlehner gratuliert Verena Winiwarter, die heute vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten zur "Wissenschafterin des Jahres" gewählt wurde. "Die Umweltgeschichte ist ein gesellschaftlich wichtiges Feld, da sie sowohl das Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt in der Vergangenheit beleuchtet als auch konkrete Technikfolgenabschätzungen erarbeitet. Gerade für die aktuellen Fragestellungen zu Ressourcenknappheit und Klimawandel liefert diese Geisteswissenschaft einen interdisziplinären Blickwinkel und neue Lösungsvorschläge. Durch ihre Arbeit hat Verena Winiwarter zudem einen wertvollen Beitrag zur Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Öffentlichkeit geleistet", betont Mitterlehner.

Die ausgebildete Technikerin und Historikerin Verena Winiwarter ist Dekanin der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung an der Universität Klagenfurt und seit 2007 Professorin für Umweltgeschichte. Als solche hat sie das interdisziplinäre Fach in Österreich etabliert und war mit der Gründung und Leitung der European Society for Environmental History maßgeblich an der Verankerung der Umweltgeschichte in Europa beteiligt. Verena Winiwarter ist Autorin zahlreicher wissenschaftlicher Artikel sowie eines Einführungswerks in die Umweltgeschichte. Ein großes Anliegen war ihr in der Vergangenheit stets, die umwelthistorische Betrachtungsweise auch in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Neben Zahlreichen Interviews und Auftritten im Radio kuratierte sie beispielsweise 2009 eine Ausstellung zur Geschichte der Donau.

Die Umweltgeschichte untersucht mit interdisziplinären Methoden insbesondere der Geistes- sowie der Naturwissenschaften das historische Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt. Dadurch erreicht dieses Forschungsfeld nicht nur innerfachliche Aktualität, sondern auch hohe gesellschaftliche Relevanz für die wissenschaftliche Analyse der großen Herausforderungen unserer Zeit.

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