FPÖ-Deimek: Altkanzler Helmut Schmidt will Gold für Eurobonds

Kein Gold für Spekulanten und Pleitestaaten

Wien (OTS) - Die Goldreserven Österreichs sind in Gefahr. Besonders sozialdemokratische Spektren der Politik scheinen gierig auf staatliche Goldreserven zu schielen. Gertrude Tumpel-Gugerell steht einer Gruppe vor, die die Machbarkeit eines europäischen Schuldentilgungsfonds beleuchten soll. Sie dachte bereits öffentlich die Entziehung staatlicher Goldreserven an. Der deutsche Altkanzler Helmut Schmidt stößt in einem Interview in dasselbe Horn. In Zusammenhang mit historischen Schilderungen scheint er von goldbesicherten Eurobonds zu träumen:

"Es war eine Riesensumme damals, ich glaube zwei Milliarden Dollar, als Kredit der Bundesbank an die Bancad'Italia - unter Umgehung des Parlaments. Die Herren von der Bundesbank bestanden darauf, dass Deutschland sein Gold verpfändete, aber die Italiener sind wieder auf die Beine gekommen, konnten ihr Gold behalten und haben zurückgezahlt. Die Eurobonds könnte man auf ähnliche Weise organisieren."

Für den freiheitlichen NAbg. Gerhard Deimek sind die Äußerungen Schmidts als "Alarmsignal erster Güte" zu deuten. "Goldbesicherte Eurobonds wären die Quadratur der bisher schon irrwitzigen Eurorettung", bekräftigt der Abgeordnete und Gründer der Initiative "Rettet unser österreichisches Gold" die ablehnende Haltung seiner Partei gegenüber derartigen Maßnahmen. "Heute wäre staatliches Gold das Hedging vor dem Versagen der Regierungen und der Inflationspolitik der Europäischen Zentralbank", setzt Deimek nach.

Nationalbankgouverneur Ewald Nowotny und Finanzminister Michael Spindelegger sollten endlich die hundertprozentige Lagerung des österreichischen Goldes auf österreichischem Territorium einleiten. "Wie viele Warnsignale von höherer Stelle brauchen die beiden Herren noch? Wollen sie warten bis die EZB unser Gold an Spekulanten und Finanzhaie verpfändet?", schließt Deimek.

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