Vilimsky: Türkische Pilgerfahrt zu Erdogan beweist Totalversagen heimischer Integrationspolitik

Konvoi hätte gleich am Bosporus bleiben sollen - Überprüfung von UETD gefordert, welche diese Fahrt organisiert hat

Wien (OTS) - Die Pilgerfahrt hunderter Austro-Türken im Auto-Konvoi an den Bosporus zur Stärkung "ihres" Premiers Erdogan beweist das Totalversagen heimischer Integrationspolitik. Man habe den Eindruck, als hätte es das Integrationsstaatssekretariat in den vergangenen Jahren gar nicht gegeben, kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky.

Gerade bei türkischen Einwanderern zeige sich, dass diese nie wirklich in Österreich angekommen wären. Viele lehnen die heimische Sprache, unsere Wertestruktur, unsere Kultur aber auch unsere Regierung ab und hätten niemals versucht, in unsere Gesellschaft hereinzuwachsen. Der Konvoi in die Türkei sei nur der Gipfelpunkt von mangelndem Integrationswillen, so Vilimsky.

Der grüne Bundesrat Dönmez habe völlig recht, wenn er diesen Personen "Bleibt gleich dort" zurufe. Wenn Zuwanderer in ihre Heimat Türkei reisen, um dort den umstrittenen Premier Erdogan zuzujubeln, dann seien mit unserem Werteverständnis nicht kompatibel und hätten auch in Österreich nichts mehr verloren. Vilimsky forderte zudem eine Überprüfung der in Wien ansässigen UETD ("Union of European Turkish Demokrats"), welche für die Organisation dieses Konvois aus rund 200 Fahrzeugen nach Österreich verantwortlich zeichne. Es sei zu befürchten, dass dort radikale Kräfte die Oberhand hätten, deren Wirken der österreichischen Politik diametral zuwider laufe.

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