FA-Rösch: Schulungsmaßnahmen des AMS sind purer Zynismus!

Anstatt unnötiger Bewerbungskurse braucht es sinnvolle Schulungsmaßnahmen für jene, die sie wirklich brauchen!

Wien (OTS) - "Dass ein 62 Jahre alter Wiener, der auch noch in wenigen Wochen in Pension geht, vom Arbeitsmarktservice (AMS) zu einem Bewerbungskurs vergattert wird, kann nur als purer Zynismus bezeichnet werden", meint der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) LAbg. Bernhard Rösch. Einmal mehr zeige sich, dass das AMS vollkommen falsche Prioritäten setze. "Getoppt wird dieser Unsinn nur noch von jenen Berichten, dass das AMS eine zweifach Mutter als Bardame an ein Bordell vermitteln wollte. Das AMS hat bei den Vermittlungen Reformbedarf und sollte auch eher jenen arbeitslos gemeldeten Personen Kurse anbieten, die sie auch dringend brauchen. Abgesehen davon könne man das Budget für sinnvollere Schulungen einsetzen, von denen Arbeitslose tatsächlich auch profitieren", so Rösch. Die derzeitigen Praktiken des AMS würden tatsächlich den Verdacht erwecken, dass man Arbeitslose billig mit unnötigen Schulungspaketen eindeckt, um so die Arbeitslosenstatistiken zu frisieren, kritisiert der FA-Obmann.

Übrigens: Die FA beantragten in der Wiener Arbeiterkammer, dass das AMS bei Bewerbungskursen kürzen möge. In einem weiterem Antrag forderten die FA, dass bei berechtigten Gründen arbeitslos gemeldete Personen einen Bewerbungskurs ablehnen dürfen, ohne Sanktionen beim Arbeitslosengeld befürchten zu müssen. So etwa, wenn man eine solche Schulungsmaßnahme schon einmal besuchen musste. "Obwohl die meisten Fraktionen dieser Forderung zustimmten, hat Rot zuletzt unserem Antrag nicht zugestimmt, sondern in einen Ausschuss zugewiesen, wo er droht abgelehnt oder schubladisiert zu werden. Offenbar hat Rot ein Interesse daran, dass Arbeitslose für dumm verkauft werden", kritisiert Rösch.

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