ÖAAB-Wien: Nur Ärger mit "Beratungsstelle für Illegale"

Gabriele Tamandl fordert mehr Kontrollrechte für Opposition in der AK Gabriele Tamandl fordert mehr Kontrollrechte für Opposition in der AK

Wien (OTS/ÖAAB-Wien) - Den medialen Ärger über die von der AK gemeinsam mit dem ÖGB für Frühjahr geplante "Beratungsstelle für Illegale" hätte man sich ersparen können, wären der Opposition in der AK mehr Kontrollrechte eingeräumt worden. Statt derartige Pläne in den gewählten Gremien zu diskutieren, wird in der AK-Führung nämlich in grenzenloser Selbstüberschätzung weiterhin im FSG-Alleingang entschieden. "Man hat dazu nicht einmal einen Beschluss benötigt. Die geplante Beratungsstelle hätte es in der nun bekannt gewordenen Form nämlich nie gegeben", ist ÖAAB-FCG-Fraktionschefin Gaby Tamandl überzeugt.
Dass sich nun Kommentatoren wie Klaus Pándi in der Kronenzeitung und FP-Kritiker über die "politische Dummheit" der AK-Funktionäre (welcher?) und eine "totale Schnapsidee" lustig machen dürfen, ist allein Verschulden der selbstherrlichen FSG-Fraktion.
Wäre die "Beratungsstelle" ernsthaft in den AK-Gremien diskutiert worden, hätte man deren Notwendigkeit zum Teil sogar nachvollziehen und in eine geeignete Form bringen können.
Etwa so, wie dies die stellvertretende Wiener AK-Direktorin Alice Kundtner in einer Aussendung über Schwarzarbeit just am gleichen Tag auch getan hat. Sie fordert ein überarbeitetes Gesetz gegen Lohn- und Soziadumping, die Aufstockung der Finanzpolizei zur Kontrolle des Lohn- und Sozialbetrugs und die Verlängerung der Verjährungsfrist für die Beitragseinhebung zur Sozialversicherung von fünf auf zehn Jahre. Gabriele Tamandl: "Was die Arbeitnehmer in Wien noch brauchen ist ein Hilfspaket für die Wiener Wirtschaft, höherer Investitionen in den Wohnbau und eine Gebühren- und Steuer-Entlastung, um die Kaufkraft zu stärken."

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