Willi: Feinstaubbekämpfung "Marke Bures" bringt nicht die nötige Luftverbesserung

Weniger Feinstaub durch mehr FußgängerInnen, RadfahrerInnen und Öffis

Wien (OTS) - "Das Problem mit dem Feinstaub ist ein Problem des städtischen Autoverkehrs. Ministerin Bures glaubt mit der Ökologisierung der Lkw-Maut einen großen Beitrag gegen Feinstaub leisten zu können. sie hat offenbar das Problem nicht richtig erfasst", sagt Georg Willi, Verkehrssprecher der Grünen. Laut Willi greift Bures Maßnahme viel zu kurz. "Unsere Städte brauchen mehr Menschen, die das Auto stehen lassen und sich fürs zu Fuß gehen, Rad fahren und die Benutzung von Öffis entscheiden. Das bringt eine echte Entlastung des Feinstaub-Problems", so Willi.

"Wer den BewohnerInnen der Städte zu guter Luft verhelfen will, muss das Radwegenetz und das Öffinetz ausbauen und mit attraktiven Tarifen das Umsteigen auf Bus und Bahn fördern. Erfreulich sind Wien und Vorarlberg unterwegs, die nicht nur gut ausgebaute Öffinetze haben, sondern mit dem 365-Euro-Ticket eine preisgünstige Jahreskarte anbieten. In genau diese Richtung gehen die Bemühungen der Grünen! Dafür braucht es aber Geld. Und dieses Geld muss auch vom Bund kommen, der mit einer flächendeckenden Lkw-Maut die entsprechenden Einnahmen lukrieren und den Ländern und Städten beim Ausbau ihrer Öffinetze zur Verfügung stellen muss", fordert Willi. Diese Maßnahmen würden schneller zum Ziel führen.

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