Vatikan: 2013 wurden weltweit 22 Seelsorger getötet

Deutlicher Anstieg getöteter Opfer gegenüber 2012 - Kolumbien als gefährlichstes Land für Priester - Schicksal vieler verschleppter Geistlicher ungewiss

Vatikanstadt, 03.01.14 (KAP) Im Jahr 2013 sind weltweit 22 katholische Priester, Ordensleute und nichtgeistliche Seelsorger gewaltsam ums Leben gekommen. Wie der vatikanische Pressedienst Fides am Freitag mitteilte, starben die meisten von ihnen, insgesamt 15 Priester, wie in den vergangenen Jahren in Lateinamerika; drei Tote gab es in Afrika, weitere drei wurden in Asien umgebracht. In Europa wurde ein Priester in Italien getötet. Der Großteil der Opfer sei bei Raubüberfällen und Diebstählen getötet worden, so Fides. 2012 waren weltweit 12 Seelsorger getötet worden.

Das gefährlichste Land für Priester war 2013 laut der Mitteilung Kolumbien. Allein in dem südamerikanischen Land wurden sieben Geistliche umgebracht.

Fides verwies auch darauf, dass das Schicksal etlicher verschleppter Geistlicher und Ordensleute weiterhin ungewiss sei.

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