GROSZ: Sotschi-Boykott wäre der falsche Weg!

Österreichs Außenpolitik soll klare Worte zu Menschenrechtssituation in Russland finden - Faymann und Klug sollen klaren Zeichen in Sotschi setzen

Wien (OTS) - "Österreichs Außenpolitik unter dem neuen Außenminister Sebastian Kurz ist gefragt, wenn es um eine klare Sprache Österreichs gegen die Menschenrechtsverletzungen in Russland geht. Wir sollten durchaus mutig das Wort erheben, wenn es um die grundlegenden Fragen des menschlichen Zusammenlebens, der Demokratie und des Respekts geht. Das gehört der russischen Seite von einem Außenminister einmal klar, laut und deutlich zur Kenntnis gebracht. Die olympischen Spiele seitens der Bundesregierung zu boykottierten halte ich hingegen für den falschen Weg. Faymann und Klug sollen ruhig nach Sotschi fahren aber dort auch klare Zeichen setzen. Es ist sicherlich zu wenig, sich am VIP-Buffet zu laben und ein hübsches Foto mit Putin zu machen. Das Problem an den Personen Faymann und Klug ist halt, dass sie für die Befriedigung ihrer Eitelkeiten alles machen ohne lang darüber nachzudenken. Gerade in Russland ist aber die Situation eine andere, da erfordert es eine klare Haltung, eine klare Sprache und deutliche Zeichen. Ob Faymann und Klug dazu imstande sind, wage ich derzeit zu bezweifeln", so BZÖ-Chef Gerald Grosz.
"Es ist aber schon ein bemerkenswertes Zeichen der österreichischen Außenpolitik, dass Österreich beim Mandela-Begräbnis durch kein Regierungsmitglied vertreten war, währenddessen sich die Regierungsmitglieder jetzt um die VIP-Karten in Sotschi raufen. Gerade die beiden zeitlich naheliegenden Ereignisse offenbaren die Peinlichkeit der österreichischen Außenpolitik", so Grosz abschließend.

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