ORF III von 4. bis 7. Jänner: Vorläufiges Finale "Österreich II", Gusenbauer bei Heller, "erLesen" zu 100 Jahre Erster Weltkrieg

Außerdem: "Die Lustige Witwe" aus Mörbisch, Sternsingerkomödie "Aktion C+M+B", das Festkonzert der Sächsischen Staatskapelle und vieles mehr

Wien (OTS) - Ein hochkarätiges Dreikönigswochenende mit zahlreichen Programmhöhepunkten bietet ORF III von 4. bis 6. Jänner 2014. So steht der Hauptabend am Samstag, dem 4. Jänner, ganz im Zeichen der "zeit.geschichte": Um 20.15 Uhr beleuchtet die vorerst letzte Folge von "Österreich II" mit dem Titel "Entscheidung für Österreich" die ersten unabhängigen Wahlen 1945. Um die "Voestalpine -Industriegeschichte in Rot-Weiß-Rot" geht es in der gleichnamigen neuen ORF-III-Dokumentation um 21.50 Uhr. Den Anfängen des Farbfilms in Österreich ist dann um 22.45 Uhr Robert Gokls Doku "Österreich in Farbe" gewidmet.

Passend zu den frischen Kreidezeichen am Türrahmen zeigt ORF III am Sonntag, dem 5. Jänner, um 16.05 Uhr die österreichische Sternsinger-Komödie "Aktion C+M+B" von Kitty Kino aus dem Jahr 1999. Im Hauptabend verzaubert "Erlebnis Bühne" um 20.15 Uhr mit dem Operettenklassiker "Die Lustige Witwe" in einer Produktion der Seefestspiele Mörbisch von 2005 das Publikum, eingeleitet von der Dokumentation "'Dein ist mein ganzes Herz ...' Bad Ischl und die Operette" über die historische Hochburg dieses beliebten Musikgenres.

Als Abschluss der Neujahrsfeiertage zeigt ORF III am Montag, dem 6. Jänner, um 10.00 Uhr, ein "Erlebnis Bühne Spezial" mit dem großen Festkonzert der Sächsischen Staatskapelle aus der Frauenkirche in Dresden. Im Hauptabend steht um 20.15 Uhr eine neue Ausgabe der tiefgründigen Gesprächsreihe "André Hellers Menschenkinder" auf dem Programm, in der der ehemalige Bundeskanzler Alfred Gusenbauer über seinen Werdegang, seine Zeit im Amt sowie das Leben nach der Politik spricht. Im Anschluss blickt "DokuMente" mit der Produktion "Die Wunder Arabiens" um 21.55 Uhr in den Jemen, wo Weihrauch und Myrrhe herstammen, und untersucht um 22.45 Uhr "Mythen der Geschichte - Die Kreuzesinschrift Jesu".

Am Dienstag, dem 7. Jänner, geht es in ORF III ebenfalls spannend weiter: In der ersten "erLesen"-Ausgabe des neuen Jahres spricht Heinz Sichrovsky um 20.15 Uhr mit den Historikern Manfried Rauchensteiner und Hans Magenschab, der Autorin Andrea Eckert sowie dem Menschenrechtsexperten Manfred Nowak über den Ersten Weltkrieg, dessen Beginn sich 2014 zum 100. Mal jährt. Die anschließenden "Hyundai Kabarett-Tage" präsentieren um 21.05 Uhr ein Best-of. "Aus dem Rahmen" besucht um 22.00 Uhr das Wiener Theatermuseum und im "euro.film" rächt sich um 22.35 Uhr Daniel Auteuil in Philippe de Brocas opulentem Historiendrama "Duell der Degen" an seinen Widersachern.

Die Sendungen von 4. bis 7. Jänner im chronologischen Überblick:

Samstag, 4. Jänner:
"zeit.geschichte" mit der vorerst letzten Folge von "Österreich II" (20.15 Uhr), "Voestalpine - Industriegeschichte in Rot-Weiß-Rot" (21.50 Uhr) und "Österreich in Farbe" (22.45 Uhr)

In der vorerst letzten Folge der epochalen ORF-Zeitgeschichtereihe "Österreich II" spricht Hugo Portisch über die "Entscheidung für Österreich": Am 25. November 1945, sechs Monate nach Kriegsende, wurden in Österreich die ersten freien Wahlen durchgeführt - in Anbetracht der schwierigen Verhältnisse eine politische und organisatorische Großleistung. Damit sind zwölf von insgesamt 31 "Österreich II"-Folgen ausgestrahlt; weiter in der Geschichte der Zweiten Republik geht es dann im Herbst 2014. Das Warten verkürzt ein großer ORF-III-"zeit.geschichte"-Schwerpunkt zum Ersten Weltkrieg im Sommer.

Eng mit der Geschichte der Zweiten Republik verbunden ist auch die Firmengeschichte der voestalpine. ORF III präsentiert die neue eigenproduzierte Dokumentation "Voestalpine - Industriegeschichte in Rot-Weiß-Rot" von Karo Wolm. Der Film beleuchtet die Geschichte der heutigen voestalpine von ihrer Gründung vor 75 Jahren als "Linzer Hermann-Göring-Werke" über die Zeit als Lokomotive des österreichischen Wirtschaftsmotors sowie der Krisenjahre bis hin zur Entwicklung zu einem weltweit führenden Industriegüterkonzern, der mit seinem Modell der Mitarbeiterbeteiligung den erfolgreichen Schritt in die Privatisierung gewagt hat. Die Dokumentation ist dem Mythos voestalpine mit Archivmaterial und zahlreichen Interviews auf der Spur.

Der Dokumentarfilm "Österreich in Farbe" von Robert Gokl nimmt die Etablierung des Farbfernsehens in den Blick. Anhand bisher unveröffentlichter Farbfilme entsteht ein differenziertes Österreich-Bild, beispielsweise mit der idyllischen Familiengeschichte eines österreichischen Journalisten während des Krieges oder mit Adolf Hitlers Besuch seines Heimatortes Braunau am Inn, eingefangen von der Farbbildkamera seiner Geliebten, Eva Braun.

Sonntag, 5. Jänner:
Sternsingerkomödie "Aktion C+M+B" (16.05 Uhr), "Erlebnis Bühne"-Abend mit der "Lustigen Witwe" (20.15 Uhr) und Doku "Bad Ischl und die Operette" (19.45 Uhr)

Während auf Österreichs Straßen die Sternsinger für einen guten Zweck von Tür zu Tür gehen, zeigt ORF III die österreichische Komödie "Aktion C+M+B" von Kitty Kino aus dem Jahr 1999 mit Claudia Messner, Uwe Schweiger, Lisa Tatzber und Tidjan Mbaye. Die arbeitslose, allein erziehende Marianne hat drei Kinder von unterschiedlichen Vätern, die alle nicht zahlen. Da beschließt sie, ihre Kinder als Sternsinger zum Abkassieren von Haus zu Haus zu schicken - was nicht ohne Folgen bleibt.

"Erlebnis Bühne" begibt sich nach Bad Ischl, dem Zentrum der österreichischen Operette. Die Doku "'Dein ist mein ganzes Herz ....' Bad Ischl und die Operette" von Otmar Schrott wandelt in der ehemaligen Kaiserstadt auf den Spuren von Johann Strauß, Franz Lehár, Emmerich Kálmán, Oscar Strauß und Robert Stolz und erzählt, warum Bad Ischl zu einem Zentrum der Operette wurde. Im Anschluss präsentiert "Erlebnis Bühne" mit "Die lustige Witwe" einen Operettenklassiker in einer Inszenierung der Seefestspiele Mörbisch 2005 unter der Regie von Helmuth Lohner. In den Hauptrollen sind Harald Serafin (Baron Mirko Zeta), Margarita de Arello (Hanna Glawari) und Mathias Hausmann (Graf Danilo Danilowitsch) zu sehen. "Die Lustige Witwe", 1905 im Theater an der Wien uraufgeführt, ist eine der erfolgreichsten Operetten Franz Lehars und eine berauschende musikalische Mischung aus slawischen Volkstänzen, Pariser Cabaret und Wiener Walzer.

Montag, 6. Jänner:
"Festkonzert aus der Frauenkirche in Dresden" (10.00 Uhr), "André Hellers Menschenkinder: Alfred Gusenbauer" (20.15 Uhr), "Die Wunder Arabiens" (21.55 Uhr) und "Mythen der Geschichte - Die Kreuzesinschrift Jesu" (22.45 Uhr)

Zum Jahresbeginn und als Abschluss der weihnachtlichen Feierlichkeiten zeigt ORF III das große Festkonzert der Sächsischen Staatskapelle aus der Frauenkirche in Dresden unter der musikalischen Leitung von Markus Poschner. Auf dem Programm stehen diesmal u. a. Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn Bartholdy, Max Reger und Pjotr I. Tschaikowsky. Es singen unter anderem Julia Lezhneva, Joyce DiDonato und Klaus Florian Vogt.

Im Hauptabend bittet André Heller im Rahmen seiner Gesprächsreihe "André Hellers Menschenkinder" Alfred Gusenbauer zum Interview zu sich nach Hause. In ruhiger, ja zurückgezogener Atmosphäre spricht der ehemalige Bundeskanzler über sein Leben, seinen politischen Werdegang, sein Scheitern im Amt sowie über sein Leben nach der Politik.

Die Heiligen Drei Könige brachten dem Christuskind Weihrauch, Gold und Myrrhe an die Krippe - in die Heimat von Weihrauch und Myrrhe, den Jemen, begibt sich die Dokumentation "Die Wunder Arabiens". Filmemacher Nicolas Hulot besuchte dafür weitläufige, lebensfeindliche Wüsten und fruchtbare Oasen sowie die Insel Sokotra, deren spezielle Fauna und Flora es sonst nirgendwo auf der Welt noch gibt. Anschließend geht eine Folge von "Mythen der Geschichte" einer der wichtigsten christlichen Reliquien, der Kreuzesinschrift Jesu, auf die Spur. Das kleine Stück Holz soll auf dem Kreuz Jesu gehangen haben - doch ist es echt oder eine mittelalterliche Fälschung?

Dienstag, 7. Jänner:
"erLesen" zu 100 Jahre Erster Weltkrieg (20.15 Uhr), Best of "Hyundai Kabarett-Tage" (21.05 Uhr), "Aus dem Rahmen" am neuen Sendeplatz, "euro.film: Duell der Degen" (22.35 Uhr)

Die erste Ausgabe der ORF-III-Büchersendung "erLesen" steht ganz im Zeichen des Ersten Weltkriegs, dessen Ausbruch sich 2014 zum 100. Mal jährt. Heinz Sichrovsky spricht diesmal mit Historiker Manfried Rauchensteiner, der sich im Werk "Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburger-Monarchie" mit diesem so einschneidenden Zeitabschnitt befasst. Rauchensteiners Kollege Hans Magenschab hat sich in seinem Buch "Der große Krieg" ebenfalls ausführlich mit den damaligen, kriegerischen Ereignissen auseinandergesetzt. Außerdem: Andrea Eckert, Schauspielerin und Grande Dame des Wiener Volkstheaters, erzählt über ihre Rolle im Schiller-Klassiker "Maria Stuart" und ihre aktuellen Projekte. Und Manfred Nowak, Professor für Menschenrechte an der Universität Wien sowie früherer UN-Sonderberichterstatter für Folter, spricht über die Lage der Menschenrechte.

Die aktuelle Ausgabe der Kleinkunstleiste "Hyundai Kabarett-Tage" bringt ein Best-of der vergangenen Sendungen, diesmal mit Andreas Ferner, Andy Woerz, Nina Hartmann und Joesi Prokopetz.

Das ORF-III-Museumsformat "Aus dem Rahmen" mit Karl Hohenlohe erhält im neuen Jahr einen neuen Sendeplatz: Karl Hohenlohe führt ab jetzt jeden zweiten Dienstag (statt Freitag) um 22.00 Uhr durch die vielfältige Museen- und Galerienlandschaft Österreichs. Am 7. Jänner besucht er das Theatermuseum Wien, das an Zauber und Glanz, aber auch an Alltag und Drama des österreichischen Theaterlebens erinnert.

Der "euro.film" präsentiert das französische Drama "Duell der Degen" mit Daniel Auteuil in der Hauptrolle, Regie führte Philippe de Broca:
Der Pariser Fechtmeister Lagardére hat die Rache für die Ermordung seines Freundes auf seine Klinge geschrieben. Er nimmt sich der unehelichen Tochter des Mörders an und ficht mit ihm und seinen Spießgesellen ein lebenslanges Duell aus. Weitere Rollen in diesem 1997 entstandenen opulenten Mantel-und-Degen-Film nach einer bereits mehrfach verfilmten Romanvorlage spielen u. a. Fabrice Luchini, Vincent Perez, Marie Gillain und Yann Colette.

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