FPÖ-Ragger: Alarmierende Arbeitslosigkeit, aber rot-grün-schwarze Koalition tut nichts

Wo bleiben Initiativen, um Arbeitslosen Perspektive zu bieten?

Klagenfurt (OTS) - "Auf welche traurigen Rekordzahlen muss die Arbeitslosigkeit in Kärnten noch steigen, damit die rot-grün-schwarze Koalition in Kärnten Beschäftigungsinitiativen setzt", fragt der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger. Er kritisiert, dass die Investitionen im Land, um Beschäftigung zu schaffen, abnehmen. Für die knapp 30.000 Kärntner Arbeitslosen sei es ein Hohn, wenn das AMS und das Land die Mittel für Beschäftigungs-projekte (Territorialer Beschäftigungspakt) 2014 kürzen. "Bisher standen dafür über 40 Millionen Euro zur Verfügung, jetzt nur mehr 35. Dieses Minus bedeutet, dass heuer 1.000 Langzeitarbeitslose weniger einen Job in gemeinnützigen Projekten erhalten." So verlieren etliche Langzeitarbeitslose über 50 eine Perspektive, weil sie 2014 z.B. nicht mehr bei der Sanierung von Radwegen eingesetzt werden können. Ein desaströses Signal angesichts der Rekordzahl an Arbeitslosen.
Ragger fordert, alle Wohnbau- und Wohnhaussanierungsprojekte raschest möglich vorzuziehen, um die Beschäftigung in der Bauwirtschaft anzukurbeln. "2013 sind Wohnbauprojekte monatelang in der Landesverwaltung blockiert worden". Der KWF sollte Sonderförderungen für die Betriebe ausloben, wenn sie zusätzlich Lehrlinge und ältere Arbeitnehmer aufnehmen. Es sei auch kontraproduktiv, wenn Förderungen für alternative Heizanlagen gekürzt werden. "Das Land darf nicht weiter tatenlos zusehen, wie die Zahl der Arbeitslosen explodiert", betont Ragger.

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