ORF-Fernsehen im Jahr 2013: 37,2 Prozent Marktanteil für ORF-Senderfamilie

Wien (OTS) - Der ORF hat seine unangefochtene Marktführerschaft auch im Jahr 2013 prolongiert. Die Tagesreichweite lag im Schnitt bei 3,495 Millionen Zuseherinnen und Zusehern (d. h. die gesamte Senderfamilie erreichte täglich durchschnittlich zumindest 48,5 Prozent der österreichischen Fernseh-Zuschauer/innen). Die Wochenreichweite lag bei 80,7 Prozent (5,816 Mio. Zuseher/innen). ORF eins erreichte 2,018 Millionen Zuseherinnen und Zuseher bei 12,4 Prozent Marktanteil, ORF 2 erreichte 2,736 Millionen Zuseherinnen und Zuseher bei 21,5 Prozent Marktanteil. Insgesamt erreichten ORF eins und ORF 2 zusammen im Jahr 2013 einen Marktanteil von 33,9 Prozent. In der wichtigen Programm-Kernzone 17.00 bis 23.00 Uhr lag das ORF-Fernsehen in diesem Zeitraum bei 39,1 Prozent Marktanteil.
Im Dezember 2013 erreichte der ORF im Schnitt 3,544 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer bei einem Marktanteil von 33,6 Prozent. 13,7 Prozent (2,114 Millionen) entfielen dabei auf ORF eins und 19,9 Prozent (2,715 Millionen) auf ORF 2.

Weiter verschärftes Konkurrenzumfeld

Der Digitalisierungsgrad in den heimischen TV-Haushalten stieg 2013 im Vergleich zum Vorjahr weiter, um zwei Prozentpunkte, an: Ende 2013 verfügten bereits 82 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher über digitalen TV-Empfang. Neben dem grundsätzlichen Anstieg der digitalen TV-Haushalte liegt die durchschnittliche Anzahl der empfangbaren Sender in Digi-Sat-Haushalten heute bei 135, davon sind 96 in deutscher Sprache. Die Zahl der KaSat-Haushalte liegt bei knapp 95 Prozent. Trotz dieses weiter verschärften Konkurrenzumfelds war das ORF-Fernsehen sowohl mit ORF eins als auch mit ORF 2 auch heuer sowohl bei den jüngeren Zuseherinnen und Zusehern (12-49) als auch in der Zielgruppe 50+ überlegener Marktführer.

37,2 Prozent Marktanteil für ORF-Senderfamilie

Mit der gesamten Senderfamilie von ORF 2 Europe, den Spartensendern ORF III Kultur und Information, ORF SPORT + und 3sat erreichte der ORF im Jahr 2012 37,2 Prozent Marktanteil. Im europäischen Vergleich ist der ORF damit weiterhin einer der erfolgreichsten öffentlich-rechtlichen Sender.

Spartensender ORF III und ORF SPORT + etabliert

Höchst erfolgreich verlief das zweite komplette Sendejahr der beiden ORF-Spartensender ORF III Kultur und Information und ORF SPORT +. Seit 26. Oktober 2011 on air, liegt die technische Reichweite von ORF III mittlerweile bei 94 Prozent, jene von ORF SPORT + (auf einer neuen Satellitenfrequenz) ist von 10 Prozent am Starttag mittlerweile auf mehr als 79 Prozent gestiegen, Tendenz weiter steigend. Die durchschnittliche Tagesreichweite von ORF III lag im Jahr 2013 bereits bei 420.000, jene von ORF SPORT + bei 158.000.

14,4 Millionen Online-Video-Abrufe pro Monat im ORF.at-Netzwerk, ORF-TVthek weiter auf Erfolgskurs

Die Live-Streams und Video-on-Demand-Angebote auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) wurden vom Publikum im Jahr 2013 so intensiv genutzt wie nie zuvor: Mit einem Monatsschnitt von 14,4 Millionen Abrufen von Video-Files (live und on demand) hat die Videoplattform ihren Erfolgskurs fortgesetzt und sich als wichtiges Zusatzservice zum linearen Fernsehen positioniert. Rekordmonat 2013 und gleichzeitig auch stärkster Monat seit dem Launch der ORF-TVthek im November 2009 insgesamt war der September mit 17,7 Millionen Video-Abrufen. Im gesamten ORF.at-Netzwerk (ORF-TVthek sowie Videoangebote auf anderen Seiten wie sport.ORF.at, iptv.ORF.at, insider.ORF.at etc.) wurden 2013 durchschnittlich 16,6 Millionen Video-Abrufe pro Monat verzeichnet.

Reichweiten 2013: Papst, Nationalratswahl und Hirscher

Der erste Auftritt des neuen Pontifex, die Nationalratswahl 2013 und die Ski-WM in Schladming dominieren die Jahres-Top-10. Der Sport ist weiters mit Kitzbühel und der Vierschanzentournee prominent vertreten. Mit dem Opernball und dem Villacher Fasching sind zwei weitere Traditions-Events zu finden.

Die Reichweiten-Top-10 im Jahr 2013:

"Sondersendung: Der neue Papst - Habemus papam" (13. März)
1,789 Millionen Zuschauer, 59 Prozent Marktanteil

"Zeit im Bild" (29. September)
1,698 Millionen Zuschauer, 59 Prozent Marktanteil

"Bundesland heute" (29. September)
1,675 Millionen Zuschauer, 63 Prozent Marktanteil

"WM-Slalom der Herren, Schladming, 2. Durchgang " (17. Februar) 1,627 Millionen Zuschauer, 71 Prozent Marktanteil

"Opernball 2013: Die Eröffnung" (7. Februar)
1,524 Millionen Zuschauer, 59 Prozent Marktanteil

"Nationalratswahl 2013" (29. September)
1,475 Millionen Zuschauer, 61 Prozent Marktanteil

"Abfahrt der Herren, Kitzbühel" (26. Jänner)
1,437 Millionen Zuschauer, 79 Prozent Marktanteil

"Villacher Fasching" (12. Februar)
1,335 Millionen Zuschauer, 43 Prozent Marktanteil

"Skispringen Bischofshofen, 2. Durchgang" (6. Jänner)
1,324 Millionen Zuschauer, 52 Prozent Marktanteil

"WM-Abfahrt der Damen, Schladming" (10. Februar)
1,320 Millionen Zuschauer, 72 Prozent Marktanteil

Programm mit Mehrwert: Initiativen und Schwerpunkte

Es war das bisher umfangreichste Angebot, das der ORF in den drei Medien Fernsehen, Radio und Internet zu einer Nationalratswahl präsentiert hat und das letztlich wichtige Entscheidungsgrundlage für den Großteil der Bevölkerung war. Allein im ORF-Fernsehen standen in einer Gesamtlänge von rund 30 Stunden u. a. 16 TV-Konfrontationen in ORF 2 samt anschließender Analyse- und Faktenchecker-"ZiB 2", die ORF-eins-Innovation "Die Wahlfahrt", drei "im ZENTRUM spezial"- und sechs "Report"-Ausgaben sowie eine "Diskussion der Kleinparteien" im Vorfeld der Nationalratswahl 2013 auf dem Programm. Am Wahlsonntag berichtete allein ORF 2 sieben Stunden live.
Das Publikumsinteresse im Vorfeld und am Wahltag war enorm: Bis zu 1,101 Millionen sahen die "Wahl 13"-Konfrontationen bei durchschnittlich bis zu 31 Prozent Marktanteil. Erfreulich hoch auch das Interesse bei den jungen Zuschauern (E-49 und E-29 Jahre) mit bis zu 26 bzw. 25 Prozent Marktanteil. Ebenfalls hervorragend genutzt -die daran anschließenden "ZiB 2"-Ausgaben mit bis zu 1,068 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern. Die ORF-eins-Innovation "Die Wahlfahrt" wurde nicht nur hochgelobt, sondern erreichte mit bis zu 338.000 und vorwiegend jungen Zuschauern (im Schnitt 24 bzw. 21 Prozent Marktanteil in den Zielgruppen 12-49 bzw. 21-29 Jahre) Topwerte.
Am Wahlsonntag verfolgten bis zu 1,805 Millionen Österreicherinnen und Österreicher (Runde der Spitzenkandidaten im Rahmen der "Zeit im Bild") die ORF-Wahlberichterstattung. Insgesamt informierte das ORF-Fernsehen 6,1 Millionen Österreicherinnen und Österreicher (weitester Seherkreis) zur Nationalratswahl, das entspricht 85 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Dass der ORF dabei die mit Abstand bevorzugte Informationsquelle der Österreicherinnen und Österreicher war, ist evident: Von allen Fernsehminuten, die das Publikum in österreichischen TV-Sendern zur NR-Wahl nutzte, entfielen 86 Prozent auf die ORF-TV-Sendungen.

Insgesamt 2,7 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer (weitester Seherkreis) erreichte im November der umfangreiche zeitgeschichtliche Schwerpunkt "75 Jahre Novemberpogrome", das sind 37 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung. Besonders erfreulich war das Interesse der jungen Zuschauer/innen: In der Zielgruppe 12-49 Jahre wurden insgesamt 983.000 Menschen erreicht, bei den 12- bis 29-Jährigen 280.000.

In der Woche des Nationalfeiertags bot der ORF ein umfassendes ORF-Angebot aus und für Österreich und damit einen 360-Grad-Blick auf das Land und seine Leistungen. Sehr gut wurden die darunter firmierenden ORF-Programme vom Publikum angenommen - vom Filmgenuss "Live Is Life" über Hermann Maiers Tauern-"Universum" bis zur "Promi-Millionenshow" und zur Bewegungsinitiative "Bewusst gesund:
Mach dich fit - ich mach mit". Den Promi-Sportlerpaaren, die ihr Wissen in den Dienst der Österreichischen Sporthilfe stellten, wohnten am 21. Oktober bis zu 795.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei. Im Durchschnitt verfolgten 710.000 die "Promi-Millionenshow" (28 Prozent Marktanteil).

Wer sich bewegt, lebt länger gesund! Unter dem Motto "Mach dich fit -ich mach mit" widmete sich der ORF 2013 mit seiner gesamten Medienvielfalt dem Thema Bewegung. Gestartet wurde die ORF-"Bewusst gesund"-Bewegungsinitiative in der Woche vom 6. bis 14. April gemeinsam mit den Partnern Bundesministerium für Gesundheit und Fonds Gesundes Österreich, dem Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport sowie dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger. Mit großem Erfolg: Insgesamt 4,2 Millionen (weitester Seherkreis), das entspricht 58 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab zwölf Jahren, haben zumindest eines der umfassenden ORF-Programmangebote genutzt. Im Rahmen des zweiten Teils der "Bewusst gesund"-Initiative "Mach dich fit - ich mach mit" vom 19. bis 29. Oktober standen allein in 20 TV-Produktionen in ORF eins und ORF 2 die Themen "Bewegung im Arbeitsalltag" und "Vermeidung von Stressfaktoren am Arbeitsplatz" im Mittelpunkt. Insgesamt 3,8 Millionen Österreicherinnen und Österreicher (weitester Seherkreis) ließen sich vom ORF "bewusst gesund" bewegen - u. a. mit der "Bewegungsminute". Das sind 53 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren.

Zum Start der "ORF-Hochwasserhilfe - Sofort" hat der ORF am 3. Juni sein TV-Programm umgestellt - und damit ein Millionenpublikum informiert. Die gleichnamige Sondersendung um 20.15 Uhr in ORF 2 erreichte bis zu 1,144 Millionen Zuseherinnen und Zuseher, im Schnitt waren 1,077 Millionen bei 36 Prozent Marktanteil (29 Prozent bei den 12- bis 49-Jährigen) via ORF 2 rund 90 Minuten live dabei. Die anschließende "ZiB 2" erreichte mit im Schnitt 887.000 Zuschauerinnen und Zuschauern bei 38 Prozent Marktanteil den Topwert seit 2008. "heute mittag" war am 3. Juni mit 313.000 Zuschauerinnen und Zuschauern (41 Prozent Marktanteil) das bisher meistgesehene. "im ZENTRUM" zur Hochwasserkatastrophe erreichte mit 532.000 Zuschauern bei 26 Prozent Marktanteil den höchsten Wert seit mehr als zwei Jahren.
Alle ORF-TV-Sendungen zum Hochwasser zwischen 2. und 10. Juni erreichten einen weitesten Seherkreis von 5,5 Millionen Zuschauern, das sind 77 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren.

Der ORF-Thementag "Unsere Erde" am 4. und 5. Juni erreichte einen weitesten Seherkreis von 2,1 Millionen, das sind 25 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Meistgesehene Sendung dabei war das "Universum: Das große Grizzly-Treffen" am 4. Juni mit 677.000 Zuschauern bei 24 Prozent Marktanteil.

Rund um den 25. Geburtstag von "Bundesland heute" stand der 4. Mai im Zeichen der ORF-Landesstudios: und das mit zwei speziellen Sendungen, beide aus Bad Aussee, dem geografischen Mittelpunkt Österreichs. Im Hauptabend von ORF 2 feierte "Mei liabste Weis" mit Franz Posch, neun Moderatorinnen und Moderatoren von "Bundesland heute" und neun Musikgruppen aus allen Bundesländern um 20.15 Uhr das 25-Jahr-Jubiläum der ORF-TV-Regionalinfosendung. Bis zu 689.000 Freundinnen und Freunde der heimischen Volksmusik lauschten den Klängen. Im Schnitt waren 629.000 Zuseherinnen und Zuseher bei 25 Prozent Marktanteil via ORF 2 live dabei. Zuvor bot "Neun Länder, mein Sender" um 15.00 Uhr in ORF 2 einen Rückblick auf die großen, dramatischen und bewegenden Ereignisse der vergangenen 25 Jahre in den neun Bundesländern. Bis zu 201.000 Zuseherinnen und Zuseher (im Schnitt 169.000 bei 25 Prozent Marktanteil) ließen sich die von Alexander Hofer und Paul Tesarek gestaltete Doku nicht entgehen. Insgesamt 1,3 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer (weitester Seherkreis) sahen den Bundesländertag zum "Bundesland heute"-Jubiläum, das entspricht 19 Prozent der heimischen TV-Haushalte ab 12 Jahren.

Am 12. März 2013 jährte sich zum 75. Mal der Einmarsch deutscher Truppen in Österreich, der sogenannte "Anschluss". Der ORF erinnerte mit einem umfangreichen Programmangebot an dieses Ereignis des Jahres 1938, mit dem die Erste Republik ihr Ende fand. U. a. mit dem live übertragenen Gedenkakt unter dem Titel "Der Untergang Österreichs" und der weltweit beachteten ORF-Dokumentation "Die Schatten der Vergangenheit - Die Wiener Philharmoniker im Nationalsozialismus". Diesen Film sahen im Schnitt 197.000 Zuseherinnen und Zuseher (Marktanteil 16 Prozent). 279.000 (21 Prozent) sahen die "Menschen & Mächte"-Dokumentation "Trotz Verbot nicht tot", die ein verstörendes Bild des Status quo der österreichischen Neonazi-Szene präsentierte. Sehr gut genutzt waren darüber hinaus die weiteren Programmpunkte von "Report" bis "Universum History". In beiden Sendern waren mehr als 23 Stunden Programm zum Jahrestag zu sehen. Insgesamt sahen 2,2 Millionen Österreicherinnen und Österreicher, das ist knapp ein Drittel (31 Prozent) der heimischen TV-Bevölkerung 12+, zumindest kurz eine der angebotenen Sendungen. Erfreulich groß auch das Interesse des jungen Publikums: In den Zielgruppen 12-49 und 12-29 wurden bei einzelnen Produktionen Marktanteile von mehr als 20 Prozent erreicht.
Den umfassenden ORF-Programmschwerpunkt zum Weltfrauentag vom 5. bis 8. März mit insgesamt 16 Sendungen, Filmen und Dokumentationen sahen insgesamt 2,5 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer (weitester Seherkreis), das sind 35 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren.

Knapp 15 Stunden Berichterstattung im ORF-TV mit zahlreichen Einzel-und Sondersendungen und mehr als 80 Beiträgen in den "ZiB"-Ausgaben in ORF eins und ORF 2, knapp 16 Stunden Radio-Info mit mehr als 1.500 Beiträgen in den zwölf ORF-Radios, elf Millionen Zugriffe allein auf die Infografik auf ORF.at und 1,7 Millionen Abrufe auf der ORF-TVthek - die ORF-Medien informierten sehr umfangreich - und mit großem Infonutzen für die Österreicherinnen und Österreicher - über die Volksbefragung zum Thema "Wehrpflicht oder Berufsheer - Zivildienst oder Sozialjahr?".
So erreichte das ORF-Fernsehen mit allen Vorberichten und allen Sendungen am 20. Jänner insgesamt 5,6 Millionen Österreicherinnen und Österreicher. Das sind 78 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung. Bis inklusive 19. Jänner haben 5,3 Millionen Österreicherinnen und Österreicher zumindest kurz die ORF-TV-Berichterstattung zur Volksbefragung gesehen. Das sind 74 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Am Wahltag (20. Jänner) erreichte das ORF-Fernsehen mit der Sonderberichterstattung 3,8 Millionen Österreicherinnen und Österreicher und damit 52 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung. Auf Rekordwerte kam an diesem Tag die "Zeit im Bild" um 19.30 Uhr: 1,639 Millionen Zuseherinnen und Zuseher und bestgenutzte Ausgabe seit 13. März 2011 (seit der Tsunami-Katastrophe in Japan). Zuvor kamen die "Bundesland heute"-Ausgaben auf 1,594 Millionen Reichweite und damit auf die höchste Reichweite seit Jänner 2007.
Das ORF-"Bürgerforum" zum Thema "Wehrpflicht oder Berufsheer -Zivildienst oder Sozialjahr?" brachte nicht nur zum einzigen Mal vor der Volksbefragung Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger gemeinsam an ein Diskussionspult, sondern erreichte am 8. Jänner 2013 mit bis zu 1,019 Millionen Zuseherinnen und Zusehern bei im Schnitt 875.000 Zuschauern (28 Prozent Marktanteil) den bisher höchsten Wert für ein "Bürgerforum". In den jungen Zielgruppen wurden mit 22 Prozent (12-49 Jahre) bzw. 14 Prozent (12-29 Jahre) Rekordmarktanteile erzielt.

Aktuelle Berichterstattung: von Wahlen, Päpsten und Königen

Die Live-Übertragung der Krönung von Belgien unter dem Titel "Philippe und Mathilde - Das neue Königspaar" am 21. Juli am Vor- und Nachmittag sahen bis zu 249.000 Zuseherinnen und Zuseher bei im Schnitt 31 Prozent Marktanteil. Die abendlichen Highlights wollten sich 248.000 bei 14 Prozent Marktanteil nicht entgehen lassen. In Summe waren mehr als eine Million Österreicherinnen und Österreicher live dabei (weitester Seherkreis).
Die Live-Übertragung des Gottesdienstes mit Papst Franziskus in Rio anlässlich des Weltjugendtages am 28. Juli sahen via ORF 2 127.000 Zuschauer bei 10 Prozent Marktanteil.

Groß war das Interesse an den Info-Sendungen in ORF 2 und ORF eins:
Die "ZiB 2" schaffte im Juli mit im Schnitt 27 Prozent Marktanteil den höchsten Wert seit einem Jahr und den zweihöchsten seit 2008. Das "ZiB-Magazin" in ORF eins erreichte in den beiden jungen Zielgruppen mit 17 Prozent (E-49) am 24. Juli bzw. 23 Prozent (E-29) am 22. Juli nicht nur jeweils Tages-Rekordwerte, sondern mit 12 bzw. 15 Prozent auch den besten Monatsschnitt seit Sendestart.

Im Superwahljahr 2013 stand am 5. Mai mit der Landtagswahl in Salzburg ein weiterer wichtiger Urnengang auf dem Programm. Der ORF berichtete umfassend und bundesweit in allen seinen Medien. Inklusive der Landtagswahl in Tirol am 28. April erreichte die ORF-Landtagswahlberichterstattung zu beiden Urnengängen 3,8 Millionen Zuseherinnen und Zuseher (weitester Seherkreis), das entspricht 53 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab zwölf Jahren.

Am Sonntag, dem 3. März, startete ORF 2 um 15.55 Uhr seine umfangreiche bundesweite Live-Berichterstattung zu den Landtagswahlen in Niederösterreich und Kärnten, die mit "im ZENTRUM" zu Ende ging. Das Publikumssinteresse war groß: Insgesamt erreichte das ORF-Fernsehen am Wahltag 3,5 Millionen Zuschauer/innen (weitester Seherkreis), das entspricht 49 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren.

Der neue niederländische König Willem-Alexander, der seine Mutter nach 33 Jahren auf dem Thron ablöste, ließ sich am 30. April den ganzen Tag lang von Hunderttausenden feiern - der ORF feierte mit einer rund achtstündigen Live-Übertragung mit. Die Abdankung von Königin Beatrix, den ersten großen Programmpunkt der Feierlichkeiten, sahen im Schnitt 236.000 Zuseherinnen und Zuseher bei 54 Prozent Marktanteil (34 Prozent bei 12-49).

Um exakt 19.07 Uhr stieg am 13. März weißer Rauch aus der Sixtinischen Kapelle auf, ab 19.09 Uhr berichtete ORF 2 bis 21.50 Uhr durchgehend live von der Wahl des neuen Papstes. Als sich um 20.22 Uhr Papst Franziskus erstmals der Öffentlichkeit zeigte, waren via ORF 2 bis zu 1,964 Millionen Zuseherinnen und Zuseher live dabei. Im Schnitt erreichte die Live-Berichterstattung vom Petersplatz unter dem Titel "Der neue Papst - Habemus papam" 1,789 Millionen bei 59 Prozent Marktanteil (49 Prozent in der Zielgruppe 12-49 Jahre). Die Gespräche von Christoph Riedl und Stefan Gehrer mit prominenten Kirchenexperten im ORF-"Papst-Studio" sahen danach im Schnitt 824.000 Zuschauer bei 28 Prozent Marktanteil. Insgesamt sahen die ORF-Live-Berichterstattung zur Papstwahl am 13. März 3,2 Millionen Zuschauer (weitester Seherkreis), das entspricht 44 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung.
Die "kreuz und quer"-Doku über Kardinal Schönborn, einen Tag vor der Papstwahl am 12. März, erreichte mit 263.000 Zuschauern den Jahreshöchstwert.

Info-Sendungen und Magazine: neu und bemerkenswert

Längst etabliert hat sich die im Jänner die Doku-Leiste "WELTjournal +" mit im Schnitt 157.000 Zuschauern bei 15 Prozent Marktanteil.

Hervorragend angenommen wurde die "Weltjournal"-Serie "Mein ...", gestaltet von den ORF-Korrespondenten mit bis zu 336.000 Zuschauern bei 24 Prozent Marktanteil. Nach "Mein Paris" mit Eva Twaroch (9. Oktober) "Mein London" mit Bettina Prendergast (16. Oktober), "Mein Berlin" mit Peter Fritz (13. November), "Mein Brüssel" mit Cornelia Primosch (20. November), "Mein Istanbul" mit Christian Schüller (11. Dezember) und "Mein Rom" mit Mathilde Schwabeneder (18. Dezember) stehen ab März 2014 die nächsten Folgen auf dem "Weltjournal"-Programm: "Mein Madrid" mit Josef Manola, "Mein Belgrad" mit Christian Wehrschütz und "Mein Budapest" mit Ernst Gelegs.

Am 13. Oktober wechselte "im ZENTRUM" ins neue Studio und begann mit neuer Optik und neuer Signation. Die Ausgaben seit den Neuerungen sahen im Schnitt 354.000 (Marktanteil 18 Prozent) und lagen damit über dem Jahresschnitt 2013.

"Am Schauplatz Gericht" schaffte am 18. Juli mit 586.000 Zuschauern nicht nur einen Platz in den Reichweiten-Top-10, sondern mit 15 Prozent Marktanteil bei E-49 Jahre den Topwert seit drei Jahren. "kreuz und quer" über "Das geheime Leben der Amish" erreichte am 30. Juli mit 20 Prozent Marktanteil den Topwert 2013.

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der ORF-Minderheitenredaktion

zeigte "Heimat, fremde Heimat" am Sonntag, dem 14. April, in ORF 2 einen Rückblick auf die österreichische Geschichte der Migration in den vergangenen 25 Jahren aus dem Blickwinkel der "Heimat, fremde Heimat"-Kamera. Im Schnitt sahen 34.000 Zuseherinnen und Zuseher zu. 1.500 Sendungen - eine Erfolgsbilanz: 5.000 Filmbeiträge, 1.000 Studiogespräche und -aktionen, rund 50.000 Anfragen von

Zuschauerinnen und Zuschauern - und täglich an die 400.000 Österreicherinnen und Österreicher, die das ORF-Servicemagazin "heute konkret" nicht mehr aus ihrem Fernsehtag wegdenken wollen. Am Dienstag, dem 23. April, ging um 18.30 Uhr in ORF 2 zum 1.500. Mal "heute konkret" auf Sendung. 292.000 verfolgten die Jubiläumsausgabe (25 Prozent Marktanteil).

Erfolgreich im März gestartet ist die neue ORF-eins-Info: Das "ZiB Magazin" erreichte 2013 im Schnitt bis zu 130.000 Zuschauer/innen bei 10 bzw. 11 Prozent Marktanteil in den Zielgruppen 12-49 bzw. 12-29 Jahre). Die erneuerte "ZiB 20" wurde heuer von 194.000 Zuschauern bei neun Prozent Marktanteil (12 bzw. 11 Prozent in den jungen Zielgruppen) gesehen.

Topdokus in neuer Form und altem Glanz

Mit dem von Andreas Novak konzipierten "Menschen & Mächte"-Dreiteiler "Jahrzehnte in Rot-Weiß-Rot" über die 80er, 90er und 2000er Jahre setzt der ORF die erfolgreiche Zeitgeschichte-Serie fort. Die Dokumentation von Wolfgang Stickler "Die 80er Jahre - Die Skandalrepublik" am 28. November erreichte dabei mit im Schnitt 500.000 Zuschauer/innen bei 19 Prozent Marktanteil den Topwert.

Reichweiten- und Marktanteilsrekord für "Universum": Bis zu 876.000 Zuseherinnen und Zuseher verfolgten am Dienstag, dem 16. April, in ORF 2 Lukas Becks "Universum"-Debüt "Schönbrunner Tiergeschichten -Leben im Zoo". Im Schnitt erreichte die Dokumentation, die in außergewöhnlichen Kameraperspektiven die große Nähe der Pflegerinnen und Pfleger zu den Zootieren zeigt, 852.000 Seher/innen bei 32 Prozent Marktanteil und war damit das erfolgreichste "Universum" seit 2008. Mit 21 Prozent in der Zielgruppe der 12- bis 49-Jährigen stieß der Film auch beim jungen Publikum auf großes Interesse.

Bis zu 791.000 Zuseherinnen und Zuseher sahen am 22. Oktober das bildgewaltige, von Skilegende Hermann Maier präsentierte "Universum". Im Schnitt waren 756.000 mit dabei. Der Marktanteil der im Rahmen des Schwerpunkts "Unser Österreich. Unser Programm" präsentierten Dokumentation, in der Maier seine Heimat, die Hohen Tauern, vorstellte und damit buchstäblich einen 360-Grad-Blick auf Österreich bot, lag bei 28 Prozent (E 12+). Dieser Wert ist nach den "Schönbrunner Tiergeschichten" vom April der bisher zweithöchste "Universum"-Marktanteil des Jahres bzw. seit August 2011.

Reichweitenerfolg im Juni für die im Jänner 2013 gestartete "Universum History"-Reihe: Julian Pölslers Spiel-Doku " Gonsalvus -Die wahre Geschichte von 'Die Schöne und das Biest'" erreichte am 14. Juni mit 237.000 Zuschauerinnen und Zuschauern die bisher zweithöchste Reichweite und mit 16 Prozent Marktanteil sogar den Topwert.

Super-Sportjahr mit Heim-Ski-WM

Es war eine WM der Superlative für den ORF: Mehr als 70 Stunden barrierefreie Live-Übertragungen, die dank innovativer Übertragungstechniken mit Brillen-, Antelopen-Kameras und Camcat so noch nie gesehene Rennbilder für bis zu 500 Millionen Sportfans weltweit ermöglichten, das ORF-Haus im Zentrum des Geschehens mit dem täglichen "WM-Studio", "Ö3-Wecker" und "ZiB"-Wetter (für das Marcus Wadsak u. a. Andreas Gabalier als Komoderator begeistern konnte), die erfolgreiche ORF-Ski-WM-App, aber auch das Rahmenprogramm von "Universum" bis "Schladming - Die Weltmeisterstadt" u. v. m. zogen die ORF-Zuseherinnen und -Zuseher in ihren Bann. Insgesamt 5,3 Millionen (weitester Seherkreis) sahen allein die ORF-Live-Übertragungen aus Schladming, das entspricht 74 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Nicht weniger als neunmal wurden WM-Reichweiten-Rekorde erzielt. Rang eins im Quotenranking hält der Slalom der Herren (17. Februar) mit bis zu 1,953 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern im zweiten Durchgang, im Schnitt waren 1,627 Millionen Sportfans bei 71 Prozent Marktanteil (67 bzw. 61 Prozent in den Zielgruppen 12-49 bzw. 12-29 Jahre) via ORF eins live bei Marcel Hirschers Goldfahrt mit dabei. Das ist der Topwert für einen Herren-WM-Slalom seit dem Jahr 2001. Bereits Durchgang eins erreichte mit im Schnitt 1,150 Millionen bei 70 Prozent Marktanteil einen Topwert.

Die nordische Ski-WM 2013 im Val di Fiemme war mit sieben Medaillen für Österreich sehr erfolgreich - entsprechend groß war das Publikumsinteresse: 3,6 Millionen Österreicherinnen und Österreicher (weitester Seherkreis) oder 50 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren sahen die insgesamt 43-stündigen Live-Übertragungen aus Italien. Reichweiten-Spitzenreiter waren dabei erwartungsgemäß die ÖSV-Adler: Im Schnitt 696.000 bei 43 Prozent Marktanteil (36 Prozent bei den 12 bis 49-Jährigen) sahen das Teamspringen (2. Durchgang) am 2. März.

Bei der ORF-Übertragung vom WM-Qualifikationsspiel Österreich -Irland waren bis zu 1,204 Millionen waren via ORF eins live dabei. Im Schnitt erreichte die zweite Halbzeit 1,025 Millionen bei 44 Prozent Marktanteil bzw. 47 Prozent und 49 Prozent in den Zielgruppen E-49 und E-29 Jahre. Vor allem die männlichen Fußballfans ließen sich den 1:0-Sieg Österreichs nicht entgehen: In der Zielgruppe Männer 12+ war das Spiel mit 58 Prozent Marktanteil das meistgesehene WM-Qualifikationsspiel seit 2004. Die Spiele der Europa League mit Salzburg und Rapid erreichten im Schnitt 414.000 Fußballfans.
Bis zu 1,627 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sahen am 6. Jänner den zweiten und entscheidenden Durchgang des Vierschanzentournee-Abschlussspringens in Bischofshofen. Im Schnitt waren 1,324 Millionen Sportfans bei 52 Prozent Marktanteil via ORF eins live mit dabei, als Gregor Schlierenzauer mit dem Tagessieg auf der Paul-Ausserleitner-Schanze seinen Tourneegesamtsieg vom Vorjahr wiederholte. Insgesamt verfolgten 3,7 Millionen Zuseherinnen und Zuseher zumindest kurz die aktuelle Tournee und die Rundumberichterstattung im ORF (weitester Seherkreis), das entspricht 52 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Im Schnitt über alle vier Bewerbe sahen 1,015 Millionen die Vierschanzentournee im ORF. Das ist erstmals ein Gesamtdurchschnittswert über einer Million und damit der beste Wert seit Beginn der elektronischen Messung.

Ein starkes (Festspiel-)Jahr für die ORF-TV-Kultur

Nicht weniger als 3,2 Millionen Österreicherinnen und Österreicher, das sind 45 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung, nutzten zumindest kurz (weitester Seherkreis) die TV-Angebote des ORF-Kultursommers von Salzburg, Bregenz, St. Margarethen und weiterer Festivals. Allein Peter Steins circa viereinhalbstündige Inszenierung von "Don Carlo" bei den Salzburger Festspielen verfolgten 723.000 (weitester Seherkreis) zumindest kurz im ORF. Im Durchschnitt waren am 16. August um 20.15 Uhr 155.000 Zuschauerinnen und Zuschauer mit dabei (Marktanteil 10 Prozent).

Der ORF-Kultursommer 2013 brachte im Juli u. a. mit dem "Jedermann" (28. Juli) aus Salzburg und der "Zauberflöte" (19. Juli) aus Bregenz erste Highlights. Die Premiere von Cornelius Obonya und Brigitte Hobmeier als Jedermann und Buhlschaft sahen im Schnitt 244.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei 17 Prozent Marktanteil. David Pountneys Inszenierung der Mozart-Oper erreichte 265.000 Musikfreunde bei 18 Prozent Marktanteil.

Vier Tage vor dem Benefizkonzert des ORF-RSO Wien anlässlich der "ORF-Hochwasserhilfe - Sofort" in Grafenegg waren die ORF-Zuseherinnen und -Zuseher bei der "Sommernachtsgala" ebenfalls in Grafenegg zu Gast: Bis zu 251.000 sahen (im Schnitt 199.000 bei 12 Prozent Marktanteil) am 21. Juni die beiden Opernstars Karita Mattila und Luca Pisaroni sowie das Salzburger Percussions-Ausnahmetalent Martin Grubinger, die vom Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter der Leitung des Chefdirigenten Andrés Orozco-Estrada begleitet wurden. Via 3sat sahen 370.000 Kulturinteressierte die ORF-Übertragung in Deutschland.

Die Eröffnung der Wiener Festwochen am 10. Mai live vom Wiener Rathausplatz sahen um 21.20 Uhr im Schnitt 201.000 Zuschauer bei 8 Prozent Marktanteil. Das "Sommernachtskonzert" aus Schönbrunn erreichte am 30. Mai um 21.05 Uhr in ORF 2 bis zu 454.000 (im Schnitt 400.000 bei 16 Prozent MA). 310.000 Zuschauer/innen haben das Konzert in Deutschland gesehen.

Die Zusammenfassung der Oscar-Nacht im "Kulturmontag" am 25. Februar erreichte bis zu 315.000 Zuseher/innen, im Schnitt wollten sich 290.000 bei 20 Prozent Marktanteil noch einmal die schönsten Momente der Filmgala, bei der Michael Haneke für den im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens mit ORF-Beteiligung entstandenen Film "Amour" sowie Christoph Waltz für "Django Unchained" ausgezeichnet wurden, ansehen. Das ist der bisher höchste Wert für eine Oscar-Zusammenfassung im "Kulturmontag".

Die 55. Übertragung des Neujahrskonzerts aus dem Wiener Musikverein sahen bis zu 1,322 Millionen Zuseherinnen und Zuseher. Mit durchschnittlich 1,164 Millionen Zuseherinnen und Zusehern bei 62 Prozent Marktanteil erreichte das in mehr als 80 Ländern übertragene Konzert den höchsten Wert seit Beginn der elektronischen Reichweitenmessung im Jahr 1991. Im Schnitt sahen 1,247 Millionen Musikinteressierte Teil zwei des Neujahrskonzerts, was 62 Prozent Marktanteil entspricht. Auch der erste Konzertteil war mit durchschnittlich 954.000 Zuschauerinnen und Zuschauern bei ebenfalls 62 Prozent Marktanteil sehr gut genutzt. Der von Patrick Pleisnitzer gestaltete ORF-Film "Honeymoon", der in der Pause des Neujahrskonzerts auf eine musikalische Hochzeitsreise durch das Land Niederösterreich führte, erreichte durchschnittlich 1,106 Millionen (64 Prozent Marktanteil), der Spitzenwert lag bei 1,177 Millionen.

Elizabeth T. Spira, frisch wie eh und je im 17. Jahr

Mit Topwerten ging die 17. Staffel von Elizabeth T. Spiras Erfolgsproduktion "Liebesg'schichten und Heiratssachen" im September zu Ende. Mit bis zu 1,028 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern (durchschnittlich 983.000) bei 35 Prozent Reichweite war die Bilanzfolge am 30. September die meistgesehene der aktuellen Staffel.

Neues und Bewährtes auf der Showbühne

Bis zu 892.000 Zuschauerinnen und Zuschauer wollten sich am 8. November die finale Live-Show der "Großen Chance" nicht entgehen lassen. Mit durchschnittlich 785.000 und 31 Prozent Marktanteil bei "Das Finale" und durchschnittlich 740.000 und 40 Prozent Marktanteil bei "Die große Chance - Die Entscheidung" wurden die höchsten Reichweiten der dritten Staffel erzielt. Besonders groß war das Interesse einmal mehr beim jungen Publikum: "Das Finale" und "Die Entscheidung" erreichten bei den 12- bis 29-Jährigen einen Marktanteil von 37 bzw. 40 Prozent. Bei den 12- bis 49-Jährigen waren es 37 bzw. 43 Prozent. Insgesamt waren beim Finalabend von "Die große Chance" 1,6 Millionen Menschen zumindest kurz dabei. Die dritte Staffel erreichte insgesamt - mit den sechs Castingshows und den vier Live-Shows - 3,9 Millionen Zuseherinnen und Zuseher (ebenfalls weitester Seherkreis) - das entspricht rund 55 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung 12+.

"Backstage 2013" mit Ö3-Weckermann Robert Kratky versammelte am 22. November nicht nur interessante Gäste zum ersten Jahresrückblick, sondern erreichte mit bis zu 525.000 Zuschauern (im Schnitt 424.000 bei 19 Prozent Marktanteil - 25 bzw. 26 Prozent in den Zielgruppen E-49 bzw. E-29 - Jahre) Topwerte.

Bis zu 1,066 Mio. Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten das "Dancing Stars"-Finale. Im Schnitt sahen 833.000 Zuseherinnen und Zuseher, 33 Prozent Marktanteil) die Präsentation der Tänze um 20.15 Uhr in ORF eins (28 Prozent Marktanteil bei den 12- bis 49-Jährigen). Das Finale um 21.55 Uhr wollten sich dann durchschnittlich 1.022.000 Zuschauerinnen und Zuschauer (44 Prozent Marktanteil bei 12+, 35 Prozent Marktanteil bei 12-49) nicht entgehen lassen. Die Entscheidung im Voting um 22.50 Uhr, wer "Dancing Star 2013" wird, sahen im Schnitt 1.032.000 Zuseherinnen und Zuseher bei 49 Prozent Marktanteil (41 Prozent Marktanteil bei 12-49) - das ist Reichweitenrekord seit dem "Dancing Stars"-Finale 2008. Insgesamt erlebten 4,3 Millionen (weitester Seherkreis), das sind 59 Prozent der gesamten österreichischen TV-Bevölkerung 12+, die achte Staffel des ORF-eins-Events.

Unter dem Motto "1001 Nacht" stand der 21. Life Ball am 25. Mai - und bis zu 440.000 Zuschauerinnen und Zuschauer waren via ORF eins live mit dabei. "Die Eröffnung" um 21.30 Uhr erreichte im Schnitt 368.000 Ballfans bei 15 Prozent Marktanteil (15 Prozent auch in der jungen Zielgruppe 12-49 Jahre). Auch der "Auftakt" um 20.15 Uhr (305.000 bei 12 bzw. 14 Prozent Marktanteil) sowie die Berichte vom "Red Carpet" um ca. 21.00 Uhr (312.000 bei 11 bzw. 12 Prozent Marktanteil) erreichten am Champions-League-Finaltag Topwerte.

Stars, Promis und Debütanten - bis zu 1,597 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer waren am 7. Februar 2013 bei der Live-Übertragung des Wiener Opernballs 2013 in ORF 2 mit dabei. "Die Eröffnung" um 21.45 Uhr wollten sich im Schnitt 1,524 Millionen bei einem Marktanteil von 59 Prozent nicht entgehen lassen, das ist der höchste Wert seit 2008. Auch bei den unter 30-Jährigen erzielte der diesjährige Opernball (36 Prozent Marktanteil) den Bestwert seit 2007. Insgesamt erreichte der Opernballabend von ORF 2 ein Drittel der österreichischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren: In Summe waren 2,4 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer zumindest kurz bei dem TV-Event dabei.

2013 waren die traditionellen ORF-TV-Faschingshighlights einmal mehr veritable Publikumsmagneten: Österreichs Narren konnten mit ihren Gags und Pointen beim Publikum punkten: Bis zu 1,258 Millionen Seherinnen und Seher ließen sich am Samstag, dem 9. Februar, von Österreichs Faschingsgilden "narrisch guat" unterhalten. Im Durchschnitt verfolgten 1,119 Millionen den zweiten Teil des TV-Faschingshighlights um 20.15 Uhr in ORF 2. Der Marktanteil lag bei 38 Prozent. Somit konnte der große Erfolg des ersten Teils am 6. Februar mit durchschnittlich 1,012 Millionen (33 Prozent Marktanteil) sogar noch getoppt werden. Mit einem kräftigen "Lei Lei" ging am Faschingsdienstag die närrische Zeit zu Ende. Und bis zu 1.457.000 waren am 12. Februar um 20.15 Uhr in ORF 2 beim 50. "Villacher Fasching" dabei. Im Durchschnitt verfolgten 1,335 Millionen die aktuelle Sitzung der Villacher Faschingsgilde - die Kärntner Publikumslieblinge erzielten einen Marktanteil von 43 Prozent.

Guter Start für "Stöckl.", "VERA - bei ..." und "Zurück zur Natur"

Neu und auf Anhieb erfolgreich, so präsentierte sich "VERA - bei ...": Im Schnitt 252.000 bei 16 Prozent Marktanteil folgten Vera Russwurm zu ihren Gästen. Barbara "Stöckl." erreichte im ersten Jahr auf Anhieb im Schnitt 150.000 Zuschauer bei 15 Prozent Marktanteil. Seit 27. Jänner besucht Maggie Entenfellner in ihrer neuen Sendung "Zurück zur Natur" österreichische Regionen und zeigt die schönsten Seiten des Landlebens. Einzelne Episoden erreichten 30 Prozent Marktanteil und bis zu 521.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Im Schnitt waren bei den bisherigen 28 Sendungen 285.000 mit dabei (20 Prozent Marktanteil).

Der neue Mittwoch ist rot-weiß-rot

Von Beginn an haben die österreichischen Eigenproduktionen am Mittwoch auf ORF eins zu einer Steigerung der Publikumsakzeptanz gegenüber den bisher auf dem Sendeplatz gespielten Kaufserien geführt. Die beiden Formate "Undercover Boss" sowie "Die härtesten Jobs Österreichs" haben Einblick in den beruflichen Alltag und in die Lebenswelten der Österreicher/innen gegeben und, in einen Unterhaltungswert verpackt, gesellschaftlich relevante Themen vermittelt. Einzelne "Undercover Boss"-Folgen erreichten 2013 bis zu 636.000 Zuschauerinnen und in der Zielgruppe 12-49 23 Prozent. Die regulären Ausgaben (Anm.: ohne Revisit-Folgen) sahen im Schnitt 386.000 bei 18 Prozent MA (12+) bzw. 15 Prozent (12-49). "Die härtesten Jobs Österreichs" erreichten 2013 bis zu 380.000 Zuschauerinnen und Zuschauer.

"DIE.NACHT" mit alten Stars und Newcomern

Zum neuen Publikumsliebling avancierte Klaus Eckel mit seinem "Eckel mit Kanten" im Rahmen von "DIE.NACHT". Im Schnitt 192.000 Zuschauer bei 16 Prozent Marktanteil (18 bzw. 17 Prozent Marktanteil in den Zielgruppen E-49 bzw. E-29 Jahre) verfolgten die schrägen Ansichten von Eckel und seinen Gästen. Längst am Dienstag-Sendeplatz angekommen sind Grissemann/Stermann und "Willkommen Österreich" mit im Schnitt 254.000 Fans des Anarcho-Talks mit 14 Prozent Marktanteil bzw. 18 und 13 in den Zielgruppen E-49 bzw. E-29 Jahre.

"Millionenshow" einmal mehr in aller Munde

Mathias Stockinger ist es am 9. Dezember gelungen, den Hauptgewinn zu knacken. Insgesamt ist es bereits der siebente Millionengewinn in der Geschichte des ORF-Formats. Doch "Die Millionenshow" machte ihrem Namen auch alle Ehre, was die Zuschauerzahlen betrifft: Bis zu 1,433 Millionen Zuseherinnen und Zuseher waren dabei, als Armin Assinger dem 27-jährigen Niederösterreicher die Frage aller Fragen gestellt hat. Mit einer durchschnittlichen Reichweite von 1,216 Millionen Seherinnen und Sehern und einem Marktanteil von 41 Prozent konnten die besten Werte seit dem letzten Millionengewinn im September 2006 erzielt werden (alle Sendeplätze, exklusive Prominenten-Ausgabe). Und auch beim jüngeren Publikum war die Sendung ein voller Erfolg: Bei den unter Fünfzigjährigen beträgt der Marktanteil 28 Prozent, ein Topwert seit Februar 2008 (exklusive Prominenten- und Spezialausgabe bester Wert seit 2006).

Serienweise Reichweitenerfolge für Fiction made in Austria

Ein Rekordwert jagte den nächsten, als die "Soko Donau" am 17. Dezember zum vorerst letzten Mal auf Spurensuche ging: Bis zu 765.000 Seherinnen und Seher begleiteten Jürgens, Seberg, Klebow und Siegl bei ihren Ermittlungen. Mit durchschnittlich 727.000 Sehern erzielte die Folge "Mr. D" die höchste Reichweite seit Dezember 2011. Den höchsten Wert seit Juni 2007 erzielte der Krimi bei den 12- bis 49-Jährigen mit einem Marktanteil von 25 Prozent. Mit einem Marktanteil von 26 Prozent konnte auch beim Gesamtpublikum ein Jahresrekord erzielt werden.

Krisen, Chaos und Alpträume - für "Paul Kemp" war das aber "Alles kein Problem". Mit bis zu 664.000 Seherinnen und Sehern war Publikumsliebling Harald Krassnitzer im Mediatoren-Einsatz. Im Schnitt verfolgten die vorerst 13 Folgen der ORF-2-Serie 550.000 Seher. Der Marktanteil liegt bei 21 Prozent bzw. 14 Prozent bei den 12- bis 49-Jährigen.

Anlässlich der sensationellen Auszeichnung mit einem Emmy rückte der ORF die ORF/ZDF-Produktion "Das Wunder von Kärnten" am 26. November kurzfristig ins Programm. 240.000 bei 18 Prozent Marktanteil wollten die Andreas-Prochaska-Verfilmung einer wahren Geschichte aus Österreich noch einmal sehen.

Bis zu 611.000 und im Schnitt 433.000 (Marktanteil 17 Prozent, 18 Prozent bei E-49) begleiteten Publikumsliebling Alexander Pschill bei seiner Spurensuche in der Event-Serie "Janus". Im Schnitt 418.000 Zuseherinnen und Zuseher bei 16 Prozent Marktanteil (18 bzw. 14 Prozent in den Zielgruppen E-49 bzw. E-29 Jahre) folgten den spannungsgeladenen Ermittlungen.

Zum siebenten Mal gingen sie gemeinsam auf Spurensuche - und bis zu 893.000 Seherinnen und Seher folgten ihnen an einen brandneuen "Tatort". Durchschnittlich waren 867.000 Zuseher/innen dabei, als Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser am 15. September die Ermittlungen zu ihrem Fall "Angezählt" aufgenommen haben. Mit einem Marktanteil von 31 Prozent erzielte der Derflinger-Krimi den besten Wert seit August 2011.

Mit 630.000 Austro-Krimi-Fans am 4. bzw. 622.000 am 11. Juni ging die fünfte Staffel von "Vier Frauen und ein Todesfall" höchst erfolgreich zu Ende. Mit 25 Prozent Marktanteil erreichte die Abschlussfolge dabei den höchsten Marktanteil der jüngsten Staffel.

Geschichten voller Emotionen, ein Schuss, der alles verändert, und die große Frage, wie es weitergeht: Damit gingen die Kieberer von Ottakring mit ihren "CopStories" und insgesamt 2,7 Millionen Seherinnen und Seher bzw. 38 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren (weitester Seherkreis, d. h. mindestens eine Minute konsekutiv genutzt) am 7. Mai ins große Staffelfinale. Durchschnittlich erreichte die ORF-Hauptabendserie mit den ersten zehn Folgen 471.000 Zuseherinnen und Zuseher (16 Prozent Marktanteil). Mit Marktanteilen von bis zu 25 Prozent bei den unter Dreißigjährigen bzw. 23 Prozent bei den unter Fünfzigjährigen war die erste Staffel besonders beim jüngeren Publikum erfolgreich.

Musikalische Höchstwerte

Gern gesehen wurden die zahlreichen musikalischen Highlights wie etwa der "Musikantenstadl" aus Tulln am 14. September (629.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei 27 Prozent Marktanteil), die "Starnacht aus der Wachau" am 21. September (564.000 bei 23 Prozent Marktanteil) bzw. die Schmähs von "Narrisch guater Sommer" am 7. September mit 533.000 Zuschauern bei 24 Prozent Marktanteil.

Musikalisch vielfältig präsentierte sich der Juli 2013: Das "Wenn die Musi spielt - Sommer-Open-Air" aus Bad Kleinkirchheim am 20. Juli verfolgten im Schnitt 553.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei 29 Prozent Marktanteil. Die "Starnacht am Wörthersee" am 13. Juli erreichte mit 519.000 Schlagerfans bei 26 Prozent Marktanteil den dritthöchsten Wert seit 2008.

Florian Silbereisens Österreichdebüt, "Das Sommerfest in Österreich", erreichte am 29. Juni bis zu 725.000 Fans der volkstümlichen und der Schlagermusik, im Schnitt waren 638.000 bei 31 Prozent Marktanteil via ORF 2 dabei.

Blockbuster und Serienhighlights made in USA

Serienmäßig Erfolge feierten im November US-Serien wie "Grey's Anatomy" (im Schnitt 393.000 Zuschauer bei 14 Prozent Marktanteil -24 bzw. 27 Prozent in den jungen Zielgruppen E-49 bzw. E-29 Jahre) und "Mistresses" (im Schnitt 178.000 bei neun Prozent Marktanteil -je 14 Prozent in den jungen Zielgruppen). Das Serienereignis "House of Cards" erreichte im November 114.000 Zuschauer bei 9 Prozent Marktanteil (12 bzw. 10 Prozent in den jungen Zielgruppen). Einen Reichweiten-Triumph feierte das US-Kino im ORF am 10. November: Bis zu 712.000 wollten sich die ORF-Premiere von "Die Tribute von Panem" nicht entgehen lassen. Im Schnitt waren 658.000 Zuschauer bei 22 Prozent Marktanteil via ORF eins bei den "Hungerspielen". Mit einem Marktanteil von 43 Prozent in der Zielgruppe 12-29 Jahre wurde der höchste Wert für einen Film seit April 2012 erreicht.

Quelle: AGTT / GfK Austria / TELETEST, Basis: Erwachsene 12+ Jahre, alle Ebenen, mindestens eine Minute durchgehend gesehen.

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