Rossmann: Bewertung von land- und forstwirtschaftlichem Vermögen weiterhin am Einheitswert

Kommission soll Bewertungsregeln für Vermögen erarbeiten

Wien (OTS) - Bruno Rossmann, Budgetsprecher der Grünen hat heute für die Wiedereinführung der Erbschaftssteuer plädiert. Nach Vorstellungen des Grünen wären nur die Erbschaften der Reichen und Superreichen betroffen. Von Erbschaften begünstigt ist in Österreich nur jede/r dritte Österreicher/in, zwei Drittel erben nie.

Die Basis für die Berechnung einer neuen Erbschaftssteuer, der sogenannten Einheitswert, sollte grundsätzlich am Verkehrswert, also am Marktwert, bemessen werden. Dies wirkt sich vor allem bei der Vererbung von Immobilien aus, deren Einheitswert seit Beginn der 1970er Jahre nicht mehr angehoben wurde. Land- und forstwirtschaftliche Vermögen würden hingegen bei Wiedereinführung der Erbschaftssteuer weiterhin am Einheitswert bemessen werden. Hier halten die Grünen am Grundsatzbeschluss zum Thema Verteilungsgerechtigkeit aus dem Jahr 2008 fest.

"Im Zusammenhang mit der komplexen Thematik der Bewertung von Vermögen (Immobilien, Betriebe sowie Land- und Forstwirtschaft) habe ich angeregt eine unabhängige Kommission zu beauftragen. Diese soll konkrete Vorschläge vorlegen, wie die Bewertung durchgeführt werden soll", fordert Rossmann.

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