Neujahrskonzert 2014: Floristen-Team begeisterte mit Frühlingsblumenschmuck

Erstmals stellten Wiener Philharmoniker 30.000 Blumen zur Verfügung

Wien (OTS) - Das Neujahrskonzert war wieder ein außergewöhnliches Erlebnis für ein Millionenpublikum, mit dem dieses im Goldenen Saal des Musikvereins und via TV im Jahr 2014 begrüßt wurde: Die Wiener Philharmoniker, unter der Leitung von Daniel Barenboim, bezauberten mit ihrem musikalischen Hörgenuss, die österreichischen GärtnerInnen und FloristInnen verbreiteten mit ihrer atemberaubenden floralen Gestaltung erste Frühlingsgefühle.

Premiere: Blumenschmuck von den Philharmonikern zur Verfügung gestellt

Zur besinnlichen bis heiteren Musik der Strauß-Dynastie und ihren Zeitgenossen boten die 30.000 Blüten die ideale Ergänzung für das Auge und ein besonderes Schauerlebnis, das mit den Trendfarben des heurigen Jahres - von Rosa und Pink bis Lila - erste Frühlingsgrüße in rund 80 Länder weltweit sandte. Frische Akzente in Grün sorgten für ein perfektes florales Gesamtbild, das auch über die TV-Bildschirme höchste Wirkkraft entfaltete.

"Alle Blumen und Pflanzen, die für das Neujahrskonzert arrangiert wurden, stellten heuer erstmals die Wiener Philharmoniker zur Verfügung. Wir freuen uns über diese noch engere Partnerschaft mit dem Weltorchester - eine Premiere und etwas Besonderes", sagt der Bundesinnungsmeister der Gärtner und Floristen, KR Rudolf Hajek.

Professionelle Vorbereitung: Eingespielte Routinen und neue Sichtweisen

Verantwortlich für die blühende Untermalung des musikalischen Hörgenusses war auch in diesem Jahr das 14-köpfige Floristen-Team im Auftrag des Blumenbüros Österreich. Bereits zum 8. Mal leitete und koordinierte KR Ing. Lorenz Pridt die internationalen FloristInnen auf seine gewohnt professionelle und sensible Weise. Schon in den Vorbereitungen wurde nichts dem Zufall überlassen, was schon bei der Auswahl des Teams begann: "Seit Jahren arbeite ich mit einem Stammteam, das jedes Jahr durch neue FloristInnen ergänzt wird. Diese Auffrischung tut gut und erlaubt neue Sichtweisen. Das ist, neben den eingespielten Routinen, wichtig, und ich nehme es gerne an, wenn neue KollegInnen neue Ideen einbringen."

Pridt macht mit seinen Ideen das Neujahrskonzert seit Jahren zu einem besonderen floralen Erleben für das Auge: An Ideen mangelt es dem kreativen Chefarrangeur nie: "Wir versuchen, jedes Jahr eine neue Farbauswahl zu bieten. Heuer haben wir uns dafür an der Mode und den Trendfarben von Vivienne Westwood orientiert. Das war mitunter kein leichtes Unterfangen, weil die Modeschöpferin für ihre gedeckten und durchaus mystischen Farbtöne bekannt ist, was aber gleichzeitig eine große Herausforderung darstellte."

Hoher Anspruch: Lichteinfall, Temperaturgleichmaß, logistisches Timing

Herausfordernd sind für Pridt jedes Jahr aufs Neue auch die Lichtverhältnisse im Saal. Dafür arbeitet der erfahrene Meisterflorist mit viel Fingerspitzengefühl eng mit den ORF-Kameraleuten zusammen, um die perfekte telegene Wirkung zu erzielen. "Die finale Abstimmung der Arrangements erfolgt erst im Saal, wenn die Kameraeinstellungen definiert sind und der Lichteinfall möglichst abzusehen ist. Dafür muss auch der Wetterbericht bedient werden, denn bei Sonnenschein am Neujahrstag und viel Naturlicht durch die Oberlichten entsteht ein ganz anderer Eindruck im Fernsehen als bei bewölktem oder Regenwetter."

Vier Tage lang dauerten die Arbeiten, um den Musikverein in das atemberaubende Blütenmeer zu verwandeln. Dafür wurde manchmal bis in die Nacht gearbeitet - "mit open end", so Pridt -, um den laufenden Betrieb im Konzertsaal nicht zu stören.

Perfekte Symbiose von Musik, Architektur und Floristik

"Es ist natürlich immer eine Auszeichnung, das Neujahrskonzert floral gestalten zu dürfen. Ich habe große Achtung vor dem historischen Ambiente und der Musik und suche stets nach Ideen, wie das Arrangement und die Farbtöne der Blüten diesen gerecht werden, um zu einem harmonischen Ganzen zu werden", sagt Pridt. "Es geht mir darum, den Charakter der Musik zu erfassen und für die ZuseherInnen eine Stimmung zu erzeugen, die die Musik ergänzt und unterstützt."

Dass Lorenz Pridt dieses Ziel erneut höchst erfolgreich erreicht hat, unterstreicht auch Rudolf Hajek: "Es ist stets eine große Ehre, an diesem einzigartigen Erlebnis des Neujahrskonzertes teilzuhaben und ich danke den Wiener Philharmonikern, allen voran Prof. Dr. Clemens Hellsberg, für die freundschaftliche und ausgezeichnete Zusammenarbeit, die uns seit Jahren verbindet."

Rückfragehinweise: Nähere Informationen und Bilder gibt es beim Blumenbüro Österreich, Mag. Monika Burket, Laxenburgerstraße 367, 1230 Wien, Tel.: +43/1/615 12 98, Fax: +43/1/615 12 99, E-Mail:
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