Neo-Minister Kurz betont Stellenwert der Entwicklungshilfe

Außenminister lobt in Interview mit Kärntner Kirchenzeitung "Sonntag" Engagement der Kirche im EZA-Bereich - "Berechtigter Kritik" an Unterdotierung der Entwicklungshilfe will Kurz "offen begegnen"

Klagenfurt, 02.01.14 (KAP) Entwicklungszusammenarbeit (EZA) ist dem neuen Außenminister Sebastian Kurz "persönlich sehr wichtig". Wie auch die Entwicklungspolitik sei EZA ein "wichtiger Bestandteil unserer Außenpolitik", unterstrich das kurz vor Weihnachten angelobte jüngste Regierungsmitglied in einem Interview mit der Kärntner Kirchenzeitung "Sonntag" (Ausgabe vom 5. Jänner). Lob zollte der 27-Jährige dem Engagement kirchlicher Organisationen im EZA-Bereich - ungeachtet deren zuletzt oftmaliger Klage über die Unterdotierung der staatlichen Entwicklungshilfe.

"Berechtigter Kritik" an den von der Regierung bereitgestellten Finanzmitteln will Kurz, wie er ankündigte, "offen begegnen". Zugleich relativierte er die Kritik an der neuen Regierung und ihren Sparplänen: "In den Regierungsverhandlungen ist es gelungen, das 0,7-Prozent-Ziel zusammen mit einem noch zu schaffenden Stufenplan im Regierungsprogramm zu verankern." Derzeit ist Österreich allerdings vom immer wieder beteuerten Ziel, 0,7 Prozent des Brutto-Inlandsproduktes für EZA aufzuwenden, noch weit entfernt: Die Quote liegt derzeit bei lediglich 0,3 Prozent. Er wolle sich, so Kurz im Blick auf die Finanzausstattung, "persönlich dafür einsetzen, dass wir - und zwar als gesamte Bundesregierung - dieser gemeinsamen Verantwortung nachkommen".

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