FPÖ-Hofer: Weitere Nuklear-Bedrohung unweit der österreichischen Grenze

Erneute Probleme im französischen AKW Cattenom

Wien (OTS) - Auch in den vergangenen Weihnachtsfeiertagen gab es im störanfälligen Kernkraftwerk Cattenom (Kattenhofen) im französischen Lothringen wieder eine Reihe von Zwischenfällen, berichtet der freiheitliche Umweltsprecher und Dritte Präsident des Nationalrates Ing. Norbert Hofer. So wurde der Reaktorblock 1 mehrmals rauf- und runtergefahren. Laut Angaben der französischen Elektrizitätsgesellschaft EDF wurde die Produktionseinheit 1 am ersten Weihnachtsfeiertag wegen geringer Stromnachfrage vom Netz genommen und der Stillstand für Instandhaltungsarbeiten genutzt. "Dies mutet sehr unwahrscheinlich an, ist das AKW doch erst kürzlich ein halbes Jahr für Instandsetzungsarbeiten abgeschaltet gewesen", erklärt Hofer.

Dieses AKW liegt nur 335 km von Bregenz entfernt, so Hofer, der sich erwartet, dass es angesichts der offensichtlich enormen Sicherheitsprobleme im Reaktorblock 1 auch dem österreichischen Umweltminister Rupprechter ein Anliegen sein müsste mit der französischen Regierung in Gespräche zu treten.

"Es ist nun endlich an der Zeit, den europaweiten Ausstieg aus der Atomenergie zu starten!", verlangt Hofer. Viele der heute betriebenen Kernkraftwerke sind längst überaltert. Spätestens seit der Katastrophe von Fukushima und dem damit verbundenen Austritt von Radioaktivität muss in Europa endlich umgedacht werden und alternative Energieformen mithilfe einer klugen Förderpolitik stärker forciert werden! "Ich hoffe sehr, dass wir im neuen Jahr 2014 einen ersten wichtigen Schritt in Richtung europaweiten Atomausstieg schaffen. Die Bürger der EU sind jedenfalls bereit diesen Weg mitzugehen", so Hofer abschließend.

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