Ausblick Verkehr und Infrastruktur: Das bringt 2014

Hochwasserschutzausbau, neue Bahnhöfe und Bahnstrecken, mehr Sicherheit auf den Autobahnen

Wien (OTS/BMVIT) - 2014 bringt auch im Bereich Verkehr und Infrastruktur einige Neuerungen. Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) gibt über zentrale Neuerungen einen Überblick:

Rascher Ausbau des Hochwasserschutzes

Der Hochwasserschutz an der Donau wird 2014 in Zusammenarbeit mit den Ländern weiter ausgebaut, bis 2019 sollen in Niederösterreich alle Gemeinden vor einem schweren Hochwasser geschützt werden. In Melk steht 2014 die Eröffnung des neuen, 9,6 Millionen teuren Hochwasserschutzes an. Baubeginn ist außerdem in Marbach, Korneuburg, St. Pantaleon sowie Persenbeug-Gottsdorf, gebaut wird bereits in Dürnstein. Insgesamt werden zehn Projekte entlang der Donau rascher fertiggestellt, die Kosten dafür betragen 216 Millionen Euro.

Mehr Komfort und neue Strecken für die BahnfahrerInnen

Allen Grund zur Freude gibt es für PendlerInnen und Bahnreisende:
2014 wird die Renovierung bzw. der Neubau wichtiger Bahnhöfe fertiggestellt. Barrierefreiheit und moderne Gestaltung stehen dabei im Vordergrund. Unter anderem werden Großprojekte wie der Hauptbahnhof Salzburg bzw. der Bahnhof in Attnang-Puchheim fertiggestellt, aber auch kleinere Bahnhöfe wie jener in Hohenems oder St. Peter-Seitenstetten. Der Hauptbahnhof Wien wird Ende des Jahres weitestgehend fertig gestellt sein und annähernd seinen Vollbetrieb aufnehmen.

Auch der Bahnausbau schreitet voran: Im Jänner wird mit dem Bau des Haupttunnels des Semmering Basistunnels begonnen. Beim Koralmtunnel wird der dritte Bauabschnitt in Angriff genommen. Außerdem wird die Hochleistungsverbindung vom Hauptbahnhof zum Flughafen Wien fertiggestellt.

Bereits seit Dezember im neuen Fahrplan sind die wieder aufgenommenen Direktverbindungen der ÖBB zwischen Linz und Graz.

Mehr Sicherheit auf den heimischen Autobahnen

Im ersten Quartal 2014 soll auch das Fahrverbot für Lkw auf der 3. und 4. Spur in Kraft treten. Für Brummis über 7,5 Tonnen gilt dann ein generelles Fahrverbot auf dem linken Fahrstreifen von drei- und vierspurigen Autobahnen. Damit sollen besonders schwere Lkw-Unfälle vermieden und die Verkehrssicherheit erhöht werden.

Auf der Straße wird die Ökologisierung der Lkw-Maut vorangetrieben. Ab 1. Jänner gelten neue Mauttarife, die "saubere" Lkw begünstigen und "Stinker" Schritt für Schritt reduzieren. Der Erfolg zeigt sich deutlich: Heute gehören mehr als 30 Prozent der Lkw, die auf Österreichs Straßen unterwegs sind, zur umweltfreundlichsten Euro-Klasse EEV.

Bessere Information für Österreichs VerkehrsteilnehmerInnen

Gute Informationssysteme sind die Voraussetzung, Verkehrswege intelligent planen zu können. Einen wichtigen Beitrag leistet künftig die Verkehrsauskunft Österreich, in der alle verfügbaren Verkehrsdaten - egal ob für Bahn, Bus oder Straßenverkehr -eingespeist werden. 2014 wird dieses neue System Schritt für Schritt in Betrieb genommen.

Flugverkehr: Mehr Rechte für Passagiere

Die Stärkung der Passagierrechte im Flugverkehr ist ein zentrales Anliegen der österreichischen Verkehrspolitik. Derzeit wird auf europäischer Ebene an einer Novellierung der Passagierrechteverordnungen gearbeitet, diese sollen vereinfacht und klarer gefasst werden.

Auch eine wichtige Veranstaltung steht ins Haus: Am 3. und 4. Juli treffen in Wien hochrangige Experten bei einem internationalen Luftfahrtkongress zum Thema Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Luftfahrtindustrie zusammen.

Breitbandoffensive geht weiter

Breitband ist die Zukunftstechnologie schlechthin: Bis 2020 soll in ganz Österreich ultraschnelles Internet flächendeckend zur Verfügung stehen. Dafür werden 2014 maßgeschneiderte Förderprogramme erarbeitet. Eine Milliarde aus den Erlösen der Frequenzversteigerung soll dafür investiert werden.

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Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Mag.a Marianne Lackner, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
marianne.lackner@bmvit.gv.at

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