Feinstaubrekord zum Jahresbeginn erwartet

Wien (OTS) - Der Neujahrstag ist ein Feinstaubtag. Zu diesem Ergebnis kommt der Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen, der die Feinstaubmessungen der vergangenen Jahre analysiert hat. Ergebnis: Bei zwei von drei Messstellen wurde 2013 der Grenzwert am Neujahrstag bis um das Doppelte überschritten.

Der Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen warnt vor einem Feinstaubrekord am 1. Jänner 2014. Hausbrand und Verkehr aber auch Wetterlage und Feuerwerkskörper verwandeln unsere Luft vor allem am Neujahrstag in einen gesundheitsschädlichen Smog: "Die Mehrheit der Österreicher bleibt länger wach. Dadurch laufen die Heizungen nicht nur bei Tag, sondern auch in den Nachtstunden auf Hochtouren. Dazu mischen sich noch die Verkehrsabgase und Luftschadstoffe der Feuerwerkskörper. Wenn dann noch Tiefdruckwetter herrscht, sollten die Menschen besser zu Hause bleiben", sagt Mag. Michael Mock Geschäftsführer des Fachverbands der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen, "denn Feinstaub kann Krebs, Asthma und Allergien verursachen".

Hohe Feinstaubbelastung an Neujahr

Der Fachverband hat die Ergebnisse der Feinstaubmessungen des Umweltbundesamtes der vergangenen vier Jahre analysiert. Vor allem große Ballungsgebiete sind betroffen. Besonders auffällig ist die Überschreitung des Grenzwertes von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft am 1. Jänner:

  • 2013 wurden die Grenzwerte an zwei von drei Messstellen bis um das Doppelte überschritten.
  • 2012 hatte fast jede zweite Messstelle den Grenzwert überschritten - etliche sogar um das bis zu Dreifache.
  • 2011 überschritt jede zweite Messstelle den Grenzwert. In Graz und Weiz sogar fast um das Vierfache.
  • 2010 überschritt fast jede zweite Messstelle den Grenzwert

Auf der Basis dieser Werte geht Mock davon aus, dass auch am 1. Jänner 2014 "sehr viele Messstellen des Umweltbundesamtes Höchstwerte verzeichnen werden. Die Feinstaubbelastung ist an Neujahr meistens so hoch wie an keinem anderen Tag im Jahr."

Historische Feinstaub-Spitzenreiter am 1. Jänner

Eine besonders starke Belastung tritt laut Analyse zwischen Mitternacht und zwei Uhr Morgens auf. Feinstaubspitzenreiter ist die Messstelle des Umweltbundesamtes beim Schafbergbad. Dort wurde seit 2010 dreimal der österreichweit höchste Feinstaubwert gemessen: Mit 1.020 bis 1.260 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Das entspricht etwa der 25-fachen Grenzwertüberschreitung.

Sauberere Luft durch Gas und Fernwärme

Laut Mock "lohnt es sich im Interesse der Luft auf umweltfreundliche Heizungen wie etwa Gas- oder Fernwärmeheizungen umzusteigen. Beim Autoverkehr kann die Feinstaubbelastung durch Erdgas- und Elektroautos reduziert werden."

Eine Untersuchung des Instituts für Feuerungs- und Kraftwerkstechnik an der Universität Stuttgart bestätigt: Erdgas hat eine wesentlich bessere Umweltbilanz als andere Brennstoffe und trägt damit zu sauberer Luft bei. Denn Heizen mit Heizöl verursacht um 60mal, mit Holz und Holzabfällen um 1.800mal mehr Feinstaub als Heizen mit Erdgas.

Überschreitungsstatistik:
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Über Gas:

Gas nimmt in der umweltbewussten Energieversorgung eine Schlüsselrolle ein: Die Energie der Zukunft lässt sich effizient und komfortabel fürs Heizen, die Warmwasserbereitung, Kälte- und Stromerzeugung und als Kraftstoff für Automobile einsetzen. Gas verbrennt ohne Feinstaub und Partikel und ist damit ein emissionsarmer Energieträger. Gas eignet sich hervorragend als Ersatz für Energieträger wie Holz, Holzabfälle, Erdöl oder Kohle, die höhere Umweltbelastungen verursachen.

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