Generali-Geldstudie: Wofür Österreicher 2014 ihr Geld ausgeben

Ausgabenplus bei Gesundheitsvorsorge, Urlaub und Ernährung. Jeder Dritte hat weniger Geld zur Verfügung als vor einem Jahr. Kaufkraft sinkt wieder - vor allem bei den über 50-Jährigen.

Wien (OTS) - Nach einer Zunahme der Kaufkraft im Vorjahr setzen die Österreicherinnen und Österreicher 2014 wieder vermehrt den Sparstift an. Knapp ein Drittel hat derzeit weniger Geld zur Verfügung als noch vor einem Jahr. Die Kaufkraft sinkt mit zunehmendem Alter. Insgesamt planen die Österreicher für ihre Gesundheit und für den Urlaub 2014 mehr Geld auszugeben als im Vorjahr. Das geht aus der "Generali-Geldstudie 2014" hervor.
Die Generali hat kurz vor Weihnachten durch ein Marktforschungsinstitut erhoben, wofür die Österreicherinnen und Österreicher im neuen Jahr mehr oder weniger bzw. gleich viel Geld ausgeben wollen. Befragt wurden 1.000 Personen ab 16 Jahre, die einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung darstellen.

DIE KAUFKRAFT DER ÖSTERREICHER NIMMT AB
32% der ÖsterreicherInnen und Österreicher geben an, derzeit weniger Geld zur Verfügung zu haben als noch im Vorjahr (2012: 28%). Nur 15% schätzen ihr verfügbares Geld höher ein (2012: 22%). Mit zunehmendem Alter schwindet der Prozentsatz jener Menschen, die mehr Geld zur Verfügung haben, deutlich. So sind es 30% der unter 30-Jährigen, 24% der 30- bis 39-Jährigen, 15% der 40- bis 49-Jährigen, 8% der 50- bis 59-Jährigen und 3% der über 60-Jährigen. Besonders stark ausgeprägt ist das Geldproblem bei den 50- bis 59-Jährigen sowie bei den über 60-Jährigen: In diesen Altersgruppen erklärten jeweils an die 38% der Befragten, heute weniger Geld verfügbar zu haben als noch im Vorjahr - bei der letzten Umfrage waren es je 31%.

MEHR GELD FÜR URLAUB UND DAS EIGENE WOHLBEFINDEN
Trotz der insgesamt zurückläufigen Kaufkraft planen Herr und Frau Österreicher in vielen Bereichen des täglichen Lebens 2014 höhere Ausgaben ein als im Vorjahr. Die Top-Positionen bei den geplanten Mehrausgaben sind wieder die Bereiche Urlaub und Wohlbefinden/Sport -allerdings im Vergleich zum Vorjahr in umgekehrter Reihenfolge. An erster Stelle rangiert mit 24% der Urlaub, gefolgt von 22% für Wohlbefinden und Sport. Für ihre vier Wände haben 21% der befragten Personen höhere Ausgaben geplant. Platz 4 belegt mit 18% die Aus- und Weiterbildung und auf Rang 5 der Mehrausgaben-Skala liegen mit jeweils 17% die Bereiche Gesundheit, Freizeit und Ernährung.

GESUNDHEITSVORSORGE GEWINNT, SPARBUCH VERLIERT
Die größten Veränderungen bei den Mehrausgaben gibt es bei der privaten Gesundheitsvorsorge mit einem Plus von 4 Prozentpunkten auf 17% sowie beim Urlaub und bei den Lebensmitteln mit einem Zuwachs um je 2 Prozentpunkte (Urlaub: 24%, Lebensmittel: 17%). Auf der anderen Seite der Skala steht das Sparverhalten der Österreicher, das mit minus 8 Prozentpunkten der größte Verlierer ist. 18% der Österreicher können bzw. wollen weniger Geld auf die Seite legen (2012: 10%). Unverändert sehen die Österreicher ihre Altersvorsorge: 57% der befragten Personen werden 2014 an diesen Investitionen unverändert festhalten, 6% planen für die Altersvorsorge sogar mehr Geld zur Verfügung stellen - das entspricht dem Wert des Vorjahres.

JUNGE MENSCHEN INVESTIEREN IN BILDUNG UND SPORT
Während sich die Angaben der Frauen und Männer kaum voneinander unterscheiden, treten die größten Abweichungen zum Durchschnittsösterreicher in der Altersgruppe unter 30 Jahre und über 60 Jahre auf. So planen 38% der unter 30-Jährigen im kommenden Jahr Mehrausgaben im Bereich Bildung (Gesamt: 18%, über 60-Jährige: 4%) und 36% Mehrausgaben für das Wohlbefinden und den Sport ein (Gesamt:
18%, über 60-Jährige: 8%). Auch das Sparverhalten ist bei den jungen Menschen stärker ausgeprägt: 28% planen hier Mehrausgaben ein (Gesamt: 15%, über 60-Jährige: 5%). Das größte Einsparungspotenzial sehen die unter 30-Jährigen beim Alkohol mit 24% (Gesamt: 15%) und bei ihrer Mobilität bzw. beim Auto mit 17% (Gesamt: 13%).

Die Generali lässt ihre Geldstudie jährlich von einem Markt- und Meinungsforschungsinstitut erstellen, um damit kurzfristig auf die Vorsorge- und Konsumwünsche der Österreicherinnen und Österreicher reagieren zu können. Die Kundenbetreuer und Vertriebspartner der Generali Gruppe kümmern sich in ganz Österreich um die Vorsorgeinteressen der Konsumenten. Mit einem Marktanteil von mehr als 15% zählt die Generali zu den Top-3-Versicherungsgruppen Österreichs.

GENERALI GELDSTUDIE 2014 - DATEN (Angaben in %) finden Sie unter:
https://www.generali.at/presse-informationen/2013/generali-geldstudie-wofuer-oesterreicher-2014-ihr-geld-ausgeben.html

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