ARBÖ: Schäden durch Silvesterraketen

Wer für Kratzer und Dellen haftet

Wien (OTS) - Ein böses Erwachen könnte es für Fahrzeugbesitzer nach der Silvesternacht geben. Jedes Jahr gibt es nach der Silvesternacht Hunderte Anfragen von verzweifelten ARBÖ-Mitgliedern, die sich informieren, wer für die Schäden aufkommt, die durch Silvesterrummel oder -raketen am Fahrzeug verursacht wurden.

Prinzipiell muss derjenige den Schaden ersetzen, der diesen verursacht hat. Da man in der Silvesternacht aber sicherlich Besseres zu tun hat, als permanent das Fahrzeug im Auge zu behalten, um Übeltäter dingfest zu machen, kann der Schädiger oft nicht ausfindig gemacht werden. In diesen Fällen bekommt man den Schaden durch Silvesterraketen nur dann ersetzt, wenn man eine Teil- oder Vollkaskoversicherung abgeschlossen hat. Auch Vandalismusschäden, wie beispielsweise abgebrochene Seitenspiegel, deckt nur eine Kaskoversicherung.

Damit es nicht soweit kommt, sollte für das Fahrzeug ein ruhigeres Plätzchen gewählt werden. In Zeiten von Parkpickerl & Co. kein leichtes Unterfangen. Am besten geeignet: ein Parkhaus oder, falls vorhanden, eine Garage. Wer dazu keine Möglichkeit hat, sollte Parkplätze in der Nähe von Balkons meiden, da diese leider oft als "Raketenstartbasen" genützt werden. Dicht bewohnte Großstadtviertel in unmittelbarer Nähe von Silvestergroßveranstaltungen oder Gaststätten sind ebenfalls nicht als optimaler Fahrzeug-Abstellplatz zu empfehlen, rät der ARBÖ.

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