FPÖ-Neubauer: "Frechheit", Landwirtschaftsminister will Radetzky-Denkmal entfernen!

Wien (OTS) - "Gerade einmal einen Tag im Amt lässt der neue Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter nicht nur durch eine aufrichtige Angelobungsformel aufhorchen, sondern auch leider mit einem Vorhaben, welches nichts, aber auch gar nichts mit dem ihm zugewiesenen Tätigkeitsbereichs zu tun hat, nämlich die Entfernung des Radetzky-Denkmals in Wien. In seiner Antrittsrede beklagt er sich darüber, dass "vor seinem Ministerium eine kriegerische Statue" stehe. Ich hätte viel lieber ein Symbol des Friedens und eine Mutter Erde-Skulptur stehen", stellte heute der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Werner Neubauer entrüstet fest.

In der Folge ersuchte der Agrar-Minister für sein Vorhaben die Unterstützung durch die Grünen. "Es verwundert schon, dass anhand der zahlreichen Baustellen, die sein Vorgänger Berlakovich hinterlassen hat, allen voran die nicht vorhandene Antiatom-Politik, die völlig verfehlte Klimapolitik, das unglückliche Händchen bei der "Bienen-Thematik", die größte Sorge des Nachfolgers scheinbar das Radetzky-Denkmal vor dem "Lebensministerium" am Stubenring in Wien darstellt. Die Grünen werden seinem Aufruf sicher gerne folgen, sind sie doch immer in erster Reihe zu finden, wenn es um Denkmal-Stürmerei oder Geschichtsverschleierung in Form von sinnlosen Umbenennungen oder auch Entfernung von geschichtsträchtigen Denkmälern in ganz Österreich geht", so Neubauer.

"Rupprechter, der sich bei seiner Angelobung mit den Worten "Ich gelobe, so wahr mir Gott helfe und vor dem Heiligen Herzen Jesu Christi" noch tief gläubig und heimatverbunden mit dem "Andreas-Hofer-Spruch" präsentierte, möchte nun ein Denkmal, welches einem großen Teil unserer Geschichte gewidmet ist, entfernen. Ich frage mich einerseits, wie ernst man so einen Bundesminister nehmen kann und andererseits, ob er wirklich keine anderen Sorgen hat", sagt Neubauer.

Ein aus Tirol stammender Bundesminister, der erfreulicher Weise von Tiroler Schützen begleitet zu einer Angelobung schreiten dürfe, sollte mit mehr Demut an Amt und Geschichte herantreten. Sei doch im Radetzky-Lied der Tiroler Landes-Schützen-Kompagnien folgender Text niedergeschrieben: "Und wie ein Held Graf Laudon war, Unser Radetzky kam ihm gleich, Er trägt des Kaisers Doppel-Aar, Zum Sieg für Österreich!"

"Ich erwarte mir vom neuen Agrar- und Umwelt-Minister Rupprechter eine eindeutige Aussage zum Bestand des Radetzky-Denkmals", so Neubauer abschließend.

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