FPÖ-Deimek: Skandalbezüge im ÖBB-Management

ÖBB sind Nationalbank auf Schienen

Wien (OTS) - Das ÖBB-Management schafft es regelmäßig in die Schlagzeilen. Die Vorstandsmitglieder verdienten durchschnittlich im Jahr 2012 stolze 256.600 Euro. Seit dem Jahr 2009 stiegen die Chefetagengehälter um 23 Prozent. Gleichzeitig sehen sich zahllose Menschen in Österreich mit Reallohneinbußen und sinkender Kaufkraft konfrontiert. Der FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Gerhard Deimek ortet akuten Handlungsbedarf: "Diese Phantasiegehälter müssen schleunigst begrenzt werden. Die SPÖ und SP-nahes Management scheinen sich völlig von der Lebensrealität der Menschen in diesem Land entkoppelt zu haben."

Österreich drohen angesichts der Neuauflage der ehemals Großen Koalition fünf weitere Jahre Stillstand. Allein die Gagen von parteinahen Managern scheinen in Bewegung. Das Management der Österreichischen Bundesbahnen darf sich seit 2009 über ein sattes Gehaltsplus von 23 Prozent freuen. Eine enorme Steigerung auf bereits hohem Niveau. Deimek fordert eine "einschneidende Trendwende". "Die Gehälter in staatsnahen oder staatseigenen Betrieben sollen mit dem Gehalt des Bundeskanzlers gedeckelt werden. Die Schwere zwischen Leistung und Einkommen driftet auch im Managementbereich der ÖBB immer weiter auseinander. Immer mehr Geld für gleichbleibende -bestenfalls durchschnittliche - Leistung."

Es sei einleuchtend, weshalb Christian Kern im Personenkomitee Faymanns war und die Werbetrommel für den angeschlagenen Bundeskanzler rührte. "Hier kämpft eine abgehobene rote Elite für den Ausbau ihrer Privilegien, während die Menschen auf der Strecke bleiben", spielt Deimek auf die Erhöhung der Ticketpreise und mangelnde Leistungen für Familien an. Das Management der ÖBB ähnle einer "Nationalbank auf Schienen". "Doch wir Freiheitliche werden auch hier gemeinsam mit der Bevölkerung den Hebel ansetzen. Spätestens 2018 wird Schluss mit diesem Treiben sein", kündigt Deimek entsprechende Initiativen an.

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