FPÖ-Zanger: Managergehälter in staatsnahen Betrieben deckeln

Immer noch fürstliche Gehälter in staatsnahen Betrieben - Eingrenzung dringend gefordert

Wien (OTS) - Erschreckt zeigt sich der Rechnungshofsprecher der FPÖ, NAbg. Wolfgang Zanger, über die Ergebnisse des heute erschienenen Einkommensbericht des Rechnungshofes. Laut dem Dokument beziehen in staatsnahen oder reinen Staatsbetrieben Topmanager ein Jahreseinkommen von mehr als 285.600 Euro und verdienen damit ein höheres Gehalt als der Bundeskanzler. Die Zahl der Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer mit genannten Spitzeneinkommen reduzierte sich mittlerweile auf 53 Personen, trotzdem sind solche Gagen das falsche Zeichen an die Bevölkerung, vor allem unter dem Aspekt, dass staatsnahe Betriebe nicht dafür bekannt sind effizient und leistungsorientiert zu arbeiten.

Die höchsten durchschnittlichen Einkommen bei Vorstandsmitgliedern wiesen laut dem RH im Jahr 2011 die Österreichische Industrieholding Aktiengesellschaft mit 969.300 EUR und die Österreichische Post Aktiengesellschaft mit 801.200 EUR auf. Im Jahr 2012 waren die durchschnittlichen Einkommen der Vorstandsmitglieder wiederum der Unternehmen Österreichische Post Aktiengesellschaft mit 866.400 EUR und der VERBUND AG mit 819.200 EUR am höchsten.

"Hier handelt es sich um Beträge die für den einfachen Steuerzahler nicht mehr nachvollziehbar sind. Es braucht eine Einkommensgrenze maximal von der des Bundeskanzlers, ansonsten stimmen die Relationen und Machtverhältnisse in diesem Land nicht überein. Darüber hinaus muss hier mehr Transparenz herrschen. Es braucht dringend eine Offenlegung welcher Topmanager wieviel verdient und ob den ausbezahlten Gagen auch angemessene Leistungen gegenüberstehen", kommentiert Wolfgang Zanger.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0012