FPÖ-Fuchs: Bankenunion gefährdet die heimischen Spareinlagen

Wien (OTS) - "Als Finanzminister der Republik Österreich ist es seine absolute Pflicht, an Verhandlungen mit solch' enormer Tragweite teilzunehmen", kommentiert der FPÖ-Finanzsprecher NAbg. DDr. Fuchs die Abwesenheit von Finanzminister Spindelegger bei den Verhandlungen über die EU-Bankenunion in Brüssel.

"Sich von einem Beamten vertreten zu lassen, zeigt die Gleichgültigkeit des Vizekanzlers auf. Einen Mitarbeiter zu entsenden, anstatt selbst den Weg nach Brüssel anzutreten, widerspiegelt die Abgehobenheit des Regierungsvertreters. Als Finanzsprecher der FPÖ bekenne ich mich klar gegen eine EU-Bankenunion, denn im Zuge der laufenden Banken- und Eurorettungen wird die Grundlage für ein wirtschaftlich solides Europa ständig in Frage gestellt. Das betrifft die Geldwertstabilität genauso wie die unbedingte Sicherheit der Spareinlagen. Ich sehe auch überhaupt nicht ein, warum Österreich mögliche Zahlungsverpflichtungen für ausländische Banken übernehmen soll. Spindelegger sind diese elementaren Angelegenheiten, welche eine Weichenstellung auf europäischer Ebene bedeuten, offensichtlich egal", empört sich Fuchs. "So wie Spindelegger das Außenministerium lediglich verwaltet hat, droht dem Finanzministerium nun das gleiche Schicksal", schließt der freiheitliche Finanzsprecher.

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