Mückstein: "Gratis-Zahnspangen" mit Qualitätsverbesserungen verbinden

Grüne: Anerkennung der Ausbildung zu KieferorthopädInnen Gebot der Stunde

Wien (OTS) - Das Vorhaben in der Regierungserklärung, Zahnspangen für Kinder und Jugendliche künftig vollständig zur Gänze von den Krankenkassen zu finanzieren, wird von den Grünen begrüßt. Gleichzeitig muss es aber zu längst notwendigen Qualitätsverbesserungen in diesem Bereich kommen. Es gibt in Österreich, wie in vielen anderen Ländern, eine dreijährige Zusatzausbildung zum/zur Kieferorthopäden/in, die nach der ZahnärztInnenausbildung absolviert wird.
"Es ist nicht nachvollziehbar, dass es zwar eine qualitativ hochwertige Ausbildung zum/zur Kieferorthopäden/in gibt, die AbsolventInnen aber den Titel nicht verwenden dürfen", kritisiert die Gesundheitssprecherin der Grünen, Eva Mückstein. "Es muss für die PatientInnen transparent sein, welche Ausbildung ZahnärztInnen haben."

Die derzeitige Regelung bringt nicht nur große Nachteile für KieferorthopädInnen bei der Niederlassungsfreiheit innerhalb der EU, Österreich ist auch wieder einmal Schlusslicht innerhalb der EU, was die Anerkennung dieser Berufsgruppe betrifft.
"Die Anerkennung durch die Schaffung eines Fachzahnarztes für Kieferorthopädie und ein Berufsregister sind dringende Maßnahmen im Sinne der Qualitätssicherung", sagt Mückstein.

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