Juergen Maurer und "Kommissar Rex" auf neuer Spur

ORF-Premiere für "Kommissar Rex - Eiszeit" am 21. Dezember in ORF 2

Wien (OTS) - Dienstantritt für Juergen Maurer in Meran! Am Samstag, dem 21. Dezember 2013, um 20.15 Uhr in ORF 2 bekommt Österreichs Kultkommissar auf vier Beinen ein neues Zuhause und einen neuen Partner an die Seite gestellt. Im neuen ORF/RAI-Fernsehkrimi "Kommissar Rex - Eiszeit" geht es für den Vierbeiner nach Südtirol. Dort soll er der neue Partner von Kommissar Andreas Mitterer alias Juergen Maurer ("Das Wunder von Kärnten") werden. Der verwitwete Polizist ist in den vergangenen Jahren immer mehr zum Einzelgänger geworden und hat auch überhaupt kein Interesse an seinem neuen Partner. Doch so leicht lässt sich Rex nicht abschütteln. In ihrem ersten gemeinsamen Fall rund um die Entführung des Enkels des reichen Hoteliers Leopold Innerhofer, dargestellt von August Schmölzer, müssen Rex und Mitterer als Team funktionieren. Nach einem Drehbuch von Stefan Brunner inszenierte Erhard Riedlsperger in Meran und Umgebung die Neuauflage von "Kommissar Rex". An der Seite von Maurer und Schmölzer spielen weiters die Österreicher Marie-Christine Friedrich, Michael Steinocher und Magdalena Kronschläger sowie Michele Alhaique, Chiara Nicola und Mattia Pilotti. Rex wird dargestellt von den beiden Schäferhunden Aki und Tokio. Einen ganz besonderen Gastauftritt hat auch Hermann Maier, der erstmals in einem TV-Film mitwirkt. In "Kommissar Rex - Eiszeit" spielt Maier einen Holzfäller.

Erhard Riedlsperger: "Rex entschärft keine Bomben mehr"

"Es geht nicht mehr um den dynamischen Mittzwanziger, der mit dem Hund Fälle löst, sondern es geht um einen verwitweten und verbitterten Einzelgänger, Mitte 40, der über den Hund dazu gebracht wird, wieder einen Schritt zurück ins Leben zu machen", erklärt Juergen Maurer. Regisseur Erhard Riedlsperger weiter: "Fast 20 Jahre nach dem Serienstart produzieren wir ein hochwertiges TV-Movie. Es ist keine typische 'Rex'-Geschichte. Es ist ganz neu - neuer Kommissar, neues Team. Das ist der Versuch, viel realistischer zu sein, und die Spielfilmlänge von 90 Minuten unterstützt das in der Geschichtenerzählung. Rex entschärft keine Bomben, sondern tut wieder das, was ein Hund tun würde. Es ist ein sehr realistischer Stoff, härter als die bisherigen 'Rex'-Folgen. Es ist eine Geschichte, die eine echte Krimihandlung hat und in der der Hund realistisch eingesetzt wird." Zu den Hunden erklärt er: "Es gibt zwei Hunde - Aki und Tokio: Aki ist der besser Trainierte und Tokio ist der wesentlich Ruhigere. Manchmal braucht man für Szenen eben den ruhigeren Hund, der sich hinlegen lässt und dann auch liegen bleibt. Das wird Szene für Szene entschieden."

Mit Thunfischpaste und Frankfurter zum "Bussi"

"Ich hatte eine zehntägige Vorbereitungsphase mit dem Hund - zuerst in Rom und dann in Meran. Das ist erstaunlich gut gegangen und es hat sich nach relativ kurzer Zeit herausgestellt, dass sowohl die Hunde auf mich sehr gut reagiert haben als auch ich mit den beiden Hunden sehr gut kann", erzählt Juergen Maurer und erklärt: "Der Hund macht grundsätzlich gar nichts ohne Trainer. Aki, so heißt unser Rex mit bürgerlichem Namen, und sein Trainer Massimo sind eine Symbiose, also eine ganz homogene Einheit von Trainer und Hund. Und der Darsteller wird quasi optisch dazwischen geschaltet und nur in wenigen Momenten - dann wenn der Trainer aus dem Bild geht - muss der Hund auch auf mein Kommando hören, was er zum Glück auch tut. Grundsätzlich macht der Hund das, was der Trainer ihm vorher beibringt. Der Hund wird konditioniert auf Bewegungsabläufe mit Hilfe von kleinen Belohnungen, das waren bei uns klein geschnittene Frankfurter, und einem akustischen Klicksignal. Und dann gibt es einige Sachen, bei denen man mit der Natur nachhilft. Also wenn mich der Hund jetzt aufwecken sollte, indem er mir das Gesicht abschleckt, habe ich eine ordentliche Portion Thunfischpaste hinters Ohr geschmiert bekommen und dann hat der Trainer auf Italienisch 'Bussi, Bussi' gesagt und dann hat er mit der Nase die Stelle, wo er hinbusseln soll, gefunden."

Kult-Krimiserie "Kommissar Rex"

Die Kultserie über den berühmtesten Polizeihund, der weltweit in mehr als 100 Ländern ermittelt und auch nach rund 180 Episoden nichts von seinem kriminalistischen Spürsinn eingebüßt hat, kennt Neokommissar Juergen Maurer selbstverständlich von Anfang an: "Ich habe 'Kommissar Rex' natürlich früher auch gesehen und ich kenne den Werdegang der Serie ganz gut", verrät Juergen Maurer. Bereits mitgewirkt hat hingegen August Schmölzer: "Ich habe am Anfang von 'Kommissar Rex' in zwei Folgen von Tobias Moretti mitgespielt. Ansonsten begegnet einem die Serie immer wieder. Ich finde es schön, dass es jetzt noch einmal neu aufgenommen wurde. Ich habe auch sofort zugesagt, weil es erstens eine sehr interessante Rolle ist und außerdem führt Erhard Riedlsperger, einer meiner Lieblingsregisseure, Regie."

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Der Meraner Kommissar Andreas Mitterer (Juergen Maurer) hat schon genug Probleme - das Letzte, was er braucht, ist der "neue Partner", den sein Vorgesetzter Giuseppe Malatesta (Massimo Dapporto) für ihn vorgesehen hat. Dabei meint der es nur gut mit ihm, ist doch Mitterer seit dem Unfalltod seiner Frau vor drei Jahren traumatisiert, was auch seinem restlichen Team nicht verborgen geblieben ist: der Gerichtsmedizinerin Eva Rossi (Marie-Christine Friedrich), Spurensicherin Chiara Felice und Teamassistentin Giuliana Pucci (Tiziana Catalano). Dass es sich bei Rex allerdings um alles, nur um keinen normalen Vierbeiner handelt, kann Mitterer hier noch nicht ahnen. Im Gegenteil. Er setzt alles daran, seinen neuen, ihm durchaus unliebsamen Begleiter sofort wieder loszuwerden. Doch aller Widerstand ist zwecklos. Außerdem bleibt keine Zeit für Eingewöhnungsphasen, denn der erste gemeinsame Fall wartet auf das Duo: Die Entführung des siebenjährigen Leon Innerhofer (Mattia Pilotti). Die Spur führt zum Vater des Kindes, den der patriarchische Großvater Leopold Innerhofer (August Schmölzer) immer abgelehnt hat. Als sich die Entführer melden, soll es zur Geldübergabe kommen, doch dann überschlagen sich die Ereignisse und nicht nur der kleine Leon, sondern auch Mitterer und Rex geraten in größte Gefahr.

"Kommissar Rex - Eiszeit" ist eine Koproduktion der Beta Film GmbH und Dog's Life Slr mit ORF und RAI, gefördert von BLS Südtirol.

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