FPÖ: Karlsböck: Spindelegger macht sich auch im eigenen Land lächerlich

Heikle Personalie im EU-Rechnungshof riecht nach Protektion

Wien (OTS) - Nachdem der neue Finanzminister Spindelegger bereits gestern in Brüssel bei einer wichtigen Sitzung über die geplante Bankenunion mit Abwesenheit glänzte, was sogar seinen deutschen Ressortkollegen und Gesinnungsfreund Schäuble zu einem bissigen Kommentar anspornte, ließ er auch heute im Hauptausschuss des Nationalrats einen wichtigen Termin in EU-Angelegenheiten aus. Die Personalentscheidung, den bisherigen Österreich-Vertreter im Europäischen Rechnungshof, Harald Wögerbauer, durch Oskar Heircs zu ersetzen, ließ er von seiner SPÖ-Staatssekretärin Steßl präsentieren, die damit offenkundig überfordert war, wie der FPÖ-Abgeordneten Andreas Karlsböck aus dem Hauptausschuss berichtet. "Dies ist umso verwunderlicher, als die Personalrochade - wie Medien bereits berichteten - Auswirkungen auf die berufliche Zukunft von Spindeleggers Ehefrau Margit haben könnte, der Ambitionen auf Herics' bisherigen Job als Sektionschef nachgesagt werden", ergänzt Karlsböck. Dass Spineleggers Frau mit 1. Jänner in ihrem hochdotierten Brüsseler Job für ein halbes Jahr in "Familienkarenz" geht, verstärke diesen Eindruck zusätzlich.

"Spindeleggers Antritt des neuen Amtes als Finanzminister ist von Ignoranz und Peinlichkeiten überschattet", hält Karlsböck fest. Angesichts der Tatsache, dass gerade die ÖVP sich immer gerne als Europa-Partei geriere, werfe dies die Frage auf, wie lange diese ÖVP dem merkwürdigen Treiben ihres Obmanns in EU-Fragen weiter zusehen wolle.

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