Bayr fordert zum Internationalen Tag der Solidarität: Globale Ziele bis 2030 brauchen menschenrechtsbasierten Ansatz

Gemeinsame Anstrengung der internationalen Gemeinschaft zum Erreichen der UN-Millenniumsziele (MDG)

Wien (OTS/SK) - "Trotz aller Euphorie und allem Eifer beim Erarbeiten der 'post2015'-Entwicklungsagenda dürfen wir die UN-Millenniumsziele nicht aus den Augen verlieren", plädiert Petra Bayr, Bereichssprecherin für globale Entwicklung der SPÖ, anlässlich des Internationalen Tages der menschlichen Solidarität am 20. Dezember. Die Internationale Gemeinschaft erarbeitet derzeit globale Ziele, die nach dem Auslaufen der acht Millennium-Entwicklungsziele im Jahr 2015 von allen Staaten verfolgt werden sollen. "Auch, wenn viele MDGs, wie das Senken der Müttersterblichkeit um drei Viertel, bis 2015 nicht erreicht werden, ist es dennoch wichtig, weiter in diese Richtung zu arbeiten und die Vorhaben nicht unter den Tisch fallen zu lassen", fordert Bayr am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die "post2015"-Agenda vereint entwicklungspolitische und Umweltziele bis zum Jahr 2030, für deren Erreichen alle Staaten einen Beitrag leisten müssen. "Österreich muss im Rahmen der neuen Entwicklungsagenda nicht nur mehr Mittel für Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung stellen, sondern auch im eigenen Land zum Erreichen der Ziele beitragen", stellt Bayr fest und ruft Außenminister Kurz auf, eine aktive Rolle in diesem Prozess zu übernehmen: "Österreich hat hervorragende Expertise etwa in Sachen Menschenrechte für das Erarbeiten und die Umsetzung der neuen Entwicklungsagenda zu bieten. Ich hoffe, dass Außenminister Kurz sich dafür einsetzt, diese auch einzubringen." Bayr ist erfreut, dass Kurz sich bereits für eine Intensivierung der Menschenrechtspolitik ausgesprochen hat. (Schluss) bj/mp

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