ÖÄK-Vize Mayer: Solidarität mit Beamten und Vertragsbediensteten

Wien (OTS) - "Absolute Solidarität" mit den Beamten und Vertragsbediensteten bekundete der Obmann der Bundeskurie angestellte Ärzte und Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Harald Mayer, am Donnerstag in einer Aussendung. Es sei ein Trauerspiel, dass Angehörige von Berufsgruppen, die rund um die Uhr im Einsatz sind, auf die Straße gehen müssten, um wenigstens einen Inflationsausgleich ihrer Gehälter zu erreichen.

In der öffentlichen Wahrnehmung dominiere immer noch das Klischee vom Beamten, der am Schreibtisch sitzt und spätestens um 17 Uhr den Computer abdreht. Mayer: "Die wenigsten sind sich darüber klar, dass zur Gruppe der Beamten und Vertragsbediensteten z.B. auch die Spitalsärztin gehört, die einen in der Notaufnahme erstversorgt, oder der Pfleger, der im Krankenhaus auf die Toilette hilft. Ebenso wie die Lehrer, die den Kindern immer öfter erst einmal die Grundregeln zivilisierten Miteinanders vermitteln müssen, anstatt ihr Fachwissen weiterzugeben. Und wenn es brenzlig wird, erwarten wir selbstverständlich, dass Polizisten und Feuerwehrleute zur Stelle sind."

All diese Berufsgruppen trügen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben große Verantwortung für den Einzelnen und für die Gesellschaft. Die neue alte Regierung solle sich daher endlich einmal überlegen, wie sie durch ordentliches Wirtschaften zu Geld kommt, anstatt Beamte und Vertragsbedienstete nach unzähligen Nulllohnrunden zum Fußabstreifer der Nation zu machen, so Mayer. (ar)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle der Österreichischen Ärztekammer
Mag. Andrea Riedel
Tel.: (+43-1) 513 18 33 - 45
E-Mail: a.riedel@aerztekammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAE0001