VP-Stiftner: Einseitigkeit in der Verkehrspolitik setzt sich fort

Wien (OTS) - "Die offenbar ideologisch motivierte Einseitigkeit in der aktuellen Verkehrspolitik setzt sich leider fort. Es ist gar nicht so lange her, da wurden Sitze aus Straßenbahngarnituren entfernt, um mehr Leute in überfüllte Verkehrsmittel zu pferchen. Dafür sollen aber nach den Wünschen von Vizebürgermeisterin Vassilakou zukünftig Fahrräder in den Straßenbahnen mitgenommen werden dürfen", wundert sich der Verkehrssprecher der ÖVP Wien Gemeinderat Roman Stiftner in Reaktion auf den heutigen Artikel in der Tageszeitung "Österreich".

Roman Stiftner: "Offenbar geht es bei den Grünen primär darum, die Radfahrer als Kernwählergruppe bei guter Laune zu halten und nicht, so wie es eigentlich vernünftig wäre, die breite Palette an unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern in die Verkehrspolitik mit einzubeziehen. Warum macht sich Verkehrsstadträtin Vassilakou keine Gedanken, wie man beispielsweise Menschen mit Behinderung oder Eltern, die mit Kinderwägen unterwegs sind, das Leben im öffentlichen Verkehr leichter macht? Haben diese Gruppen keine Lobby, sind sie für die Grünen nicht relevant?"

"Verkehrspolitik im 21. Jahrhundert ist mehr als reine Klientelpolitik. Darf ich Maria Vassilakou diesbezüglich an die Worte von Michael Häupl erinnern: "Es werden sich 1,8 Millionen Menschen in dieser Stadt nicht nur mit dem Fahrradl bewegen können, das gibt es nicht einmal mehr in Peking", so Stiftner abschließend.

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