"PflegerIn mit Herz" 2013

Die besten und beliebtesten PflegerInnen des Landes sind gekürt

Wien (OTS) - Die neun "PflegerInnen mit Herz" 2013 - ein/eine GewinnerIn pro Bundesland - wurden gestern im Wiener Ringturm im Beisein von Sozialminister Rudolf Hundstorfer und Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner für ihr großes Engagement geehrt.

Knapp vier Monate suchte ganz Österreich die besten PflegerInnen des Landes. Aus den rund 1.500 Nominierungen haben neun "PflegerInnen mit Herz" die Expertenjury überzeugt. Das Ziel der Kampagne war auch heuer, Sensibilität für das Thema Pflege zu schaffen und ihr ein Gesicht zu geben - jenes der Menschen, die sich mit besonderem Einsatz der Pflege Hilfsbedürftiger widmen.

Zukunftsthema Pflege: Sensibilisierung und Bewusstseinssteigerung

Die neun "PflegerInnen mit Herz" 2013 wurden im Ringturm der Wiener Städtischen Versicherung für ihr herausragendes Engagement im Pflege- und Betreuungsbereich mit einem Geldpreis im Wert von je 3.000 Euro - gestiftet vom Wiener Städtischen Wechselseitigen Versicherungsverein - geehrt. "Pflege ist ein Thema, das jeden Menschen - unabhängig von der sozialen, gesundheitlichen oder wirtschaftlichen Situation - direkt oder indirekt, von einem Moment auf den anderen, betreffen kann. Es ist unsere gesellschaftliche Aufgabe, sich diesem sensiblen Bereich verstärkt zu widmen, Probleme frühzeitig zu erkennen und Lösungen zu finden. 'PflegerIn mit Herz' tut genau das: Sensibilisierung für das Thema Pflege schaffen und Bewusstsein für die Herausforderungen in der Pflegebetreuung steigern, gepaart mit Anerkennung und Würdigung für jene, die tagtäglich Großartiges für Pflegebedürftige leisten", erklärt Dr. Günter Geyer, Vorstandsvorsitzender des Wiener Städtischen Wechselseitigen Versicherungsvereins und Präsident des Vereins "PflegerIn mit Herz".

Pflege braucht Menschen, Aufmerksamkeit und Würdigung

Mehr als 100.000 professionelle PflegerInnen sowie eine Vielzahl an pflegenden Angehörigen betreuen heute rund 440.000 Menschen in Österreich. 2050 sollen bereits doppelt so viele Österreicherinnen und Österreicher auf die Hilfe und Betreuung anderer angewiesen sein. Die Leistung jener, die sich der Unterstützung Pflegebedürftiger widmen, ist daher besonders zu honorieren. Diese Auffassung eint -neben den Initiatoren der Kampagne, der Wiener Städtische Wechselseitige Versicherungsverein und die Wiener Städtische Versicherung - auch die Kampagnenpartner, die "PflegerIn mit Herz" heuer bereits zum zweiten Mal unterstützen: das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK), das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) sowie die Erste Bank und Sparkassen.

"Rund sieben Jahre lang verweilt ein Mensch in Österreich in der Pflege. Damit dieser Abschnitt so positiv wie möglich gelebt werden kann, gibt es hierzulande eine Vielzahl an pflegenden Angehörigen -ein 'Drahtseilakt', den eigenen beruflichen Verpflichtungen nachzukommen und gleichzeitig einen lieben Verwandten zu pflegen. Um in Zukunft eine bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu gewährleisten, besteht ab 1. Jänner 2014 für pflegende und betreuende Angehörige die Möglichkeit einer Pflegekarenz bzw. einer Pflegeteilzeit. Damit wird gewährleistet, dass SeniorInnen so lange wie möglich zu Hause leben können und Angehörige finanzielle Unterstützung erhalten", betont Sozialminister Rudolf Hundstorfer.

"Aufgrund der steigenden Lebenserwartung in Österreich brauchen wir in Zukunft noch mehr Fachkräfte für die Pflege älterer Menschen. Umso wichtiger ist es, dass wir ein stärkeres Bewusstsein für die großen Leistungen der zehntausenden Pfleger in Österreich schaffen. Die Aktion 'PflegerIn mit Herz' würdigt ihren enormen Einsatz für die Gesellschaft. Denn Pflege geht uns alle an", betont Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner. "Immer wichtiger wird in diesem Zusammenhang auch, dass den Senioren ein würdiges Altern in ihrer vertrauten Umgebung ermöglicht wird. Daher wollen wir in Zukunft eine neue Förderschiene für ein seniorengerechtes barrierefreies Wohnen etablieren", so Mitterlehner.

Auch Dr. Thomas Uher, Vorstandssprecher der Erste Bank sieht großen Bedarf, das Thema Pflege intensiv zu thematisieren: "Im Alter unabhängig zu sein und sich gut versorgt zu wissen geht oft mit einer großen finanziellen Herausforderung einher. Es gibt Mittel und Wege um früh genug für den Lebensabend vorzusorgen und sich im Fall der Fälle in die professionellsten Hände begeben zu können. Diese professionellsten Hände wollen wir hier und heute auszeichnen."

Mag. Robert Lasshofer, Generaldirektor der Wiener Städtischen Versicherung, hakt hier ein und weist auf Lösungsansätze hin: "Die heutigen Geehrten und alle Nominierten repräsentieren die hohe Professionalität von Pflegeleistungen, die jeden Tag in Österreich erbracht werden. Wer sich intensiv mit dem Thema 'Pflege' in Österreich beschäftigt, weiß, dass dieser Bereich zahlreiche Herausforderungen birgt - wie z.B. den demographischen Wandel. Wir sehen es daher als unsere Verpflichtung an, auf dieses Thema aufmerksam zu machen und adäquate Lösungen anzubieten. Mit 'PflegerIn mit Herz' wollen wir der Pflege ein echtes und ehrliches Gesicht geben und gleichzeitig einen Anreiz dafür schaffen, sich aktiv damit auseinanderzusetzen."

"PflegerIn mit Herz" 2013 - ein großer Erfolg

Von Juli bis Oktober konnte österreichweit jede/r, die/der im Pflegebereich tätig ist und/oder eine/n Familienangehörige/n pflegt, nominiert werden. Fast doppelt so viele Einreichungen wie im Vorjahr - rund 1.500 Nominierungen - erreichte die Expertenjury, bestehend u.a. aus VertreterInnen der größten österreichischen NGO's im Sozial-und Pflegebereich: Caritas, Hilfswerk, Diakonie, Rotes Kreuz und Volkshilfe. Ein/eine GewinnerIn pro Bundesland wurde gewählt und steht stellvertretend für die rund 100.000 professionellen PflegerInnen, pflegenden Angehörigen und ehrenamtlich Tätigen in Österreich:

Burgenland:
Frau Petra Hoffmann, Pflegehelferin, mobiler Pflegedienst Volkshilfe

Kärnten:
Frau Herta Weiss, Pflegehelferin, mobiler Pflegedienst

Niederösterreich:
Frau Paula Schickinger, ehrenamtlich tätig

Oberösterreich:
Herr Jürgen Gillesberger, Fach-Sozialbetreuer für Altenarbeit im Bezirksseniorenheim Vorchdorf

Salzburg:
Herr Thomas Kaswurm, Altenfachbetreuer im Wohnheim Prielgut

Steiermark:
Frau Jutta Hölzl, pflegende Angehörige

Tirol:
Frau Monika Pápai, 24h-Betreuerin

Vorarlberg:
Frau Ümran Köseoglu, Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester

Wien:
Herr Pavle Markovic, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger im Caritashaus Schönbrunn

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