Magnetresonanz und CT: Erfolgreiche Einigung auf neuen Vertrag

Nächtlicher Verhandlungsmarathon brachte den Durchbruch - Abbau der langen Wartezeiten angestrebt

Wien (OTS/PWK907) - Die Institute für Bildgebende Diagnostik und der Hauptverband der Sozialversicherungsträger haben sich in der Nacht auf Donnerstag, den 19. Dezember 2014, auf einen neuen Gesamtvertrag für Untersuchungen mit Magnetresonanz (MRT) und Computertomografie (CT) geeinigt. Der drohende vertragslose Zustand wurde damit abgewendet. Patienten mit einer vom Chefarzt genehmigten Zuweisung müssen auch im Jänner einfach nur ihre eCard vorweisen und brauchen die Untersuchungen nicht selbst zu bezahlen.

Der neue Vertrag sieht vor, dass die Tarife für MRT und CT ab 2014 jährlich im Ausmaß der Inflationsrate angepasst werden. Weiters wird die Honorarsumme jährlich analog zur Einnahmensteigerung der Krankenkassen erhöht, wodurch die Wartezeiten, die derzeit bei 6-9 Wochen für MRT-Termine liegen, verkürzt werden. Zudem werden die Kassen rund 1,7 Mio. Euro als einmalige Sofortmaßnahme zur Verfügung stellen, damit der bestehende Rückstau an Untersuchungen reduziert werden kann.

Schließlich konnte erreicht werden, dass innovative Projekte und neue Leistungen im Rahmen von MRT und CT künftig außerordentlich honoriert werden, wodurch den Patienten der Zugang zum jeweils aktuellen Stand der Medizin ermöglichen wird.

Der neue Vertrag wurde für eine Laufzeit von 5 Jahren abgeschlossen und stellt die Versorgung der Patienten nachhaltig sicher. "Wir haben sehr weitgehende Zugeständnissen gemacht, um das Zustandekommen des Vertrags zu ermöglichen", sagt der Verhandlungsführer der Ärzte, Manfred Baldt, "ich glaube, dass schlussendlich für die Patienten ein durchaus gutes Ergebnis erzielt wurde." (ES)

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