• 16.12.2013, 14:00:31
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Barbara Billek-Milota mit AUVA-Pflegepreis Wien 2013 im Rathaus ausgezeichnet

Wien (OTS) - Ein hoffnungsvoller Medizinstudent, sportlich,
vielseitig interessiert, mit einem liebevollen Herzen für seine
Familie und Freunde - die Welt schien Fabian Billek mit offenen Armen
zu empfangen. Ein schwerer Motorradunfall im Juni 2006 auf der Fahrt
zur Prüfungsvorbereitung ins AKH veränderte die Hoffnungen und
Träume. Monate im Koma, langsames Zurückholen, fast ein dreiviertel
Jahr Rehabilitation am AUVA-RZ Weißer Hof folgten. Mit eiserner
Disziplin und starkem Willen erkämpfte er sich mühevoll seinen Weg
zurück. Nur wenige sahen eine lebenswerte Zukunft für ihn. Fabian
Billek zeigt beeindruckend, was in der Rehabilitation alles möglich
ist. Dies gelingt jedoch nur mit einem entsprechenden Umfeld, mit
Eltern, die ihn mit großem Engagement unterstützen und sein Recht zur
Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung als oberste Priorität sehen
und mit ihm kämpfen. Als Dank und Anerkennung dafür erhält Barbara
Billek-Milota den AUVA-Pflegepreis 2013 für Wien.

Als treibende Kraft, als Motor koordiniert und managt Barbara
Billek-Milota (65 Jahre) die Pflege ihres Jüngsten - Fabian ist
dreißig Jahre alt und hat zwei ältere Geschwister. "Auch während
meiner Berufstätigkeit - zuletzt in der Unternehmensberatung des AMS
- habe ich die Familie immer als meinen Lebensatem betrachtet", sagte
die Preisträgerin.

Im Namen von Bürgermeister Dr. Michael Häupl und der Stadträtin
für Gesundheit und Soziales, Mag. Sonja Wehsely, bedankten sich KommR
Kurt Wagner, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des Gesundheits-
und Sozialausschusses, und Mag. Friederike Lackenbauer, Direktorin
der AUVA-Landesstelle Wien. Sie gratulierten am Montag, dem 16.
Dezember, um 14 Uhr im Steinsaal 2 des Wiener Rathauses. Rudolf
Silvan, Landesgeschäftsführer der Gewerkschaft Bau-Holz und
Vorsitzender des Landesstellenausschusses der AUVA-Landesstelle Wien,
und KommR Christian Moser - als Vertreter der Wirtschaftskammer Wien
- übergeben die Sachpreise: eine Woche Urlaub in einem Seminarhotel
sowie ein Gutschein über 2.000 Euro. Der AUVA-Pflegepreis wird 2013
zum sechzehnten Mal für herausragendes Engagement in der Betreuung
eines nach einem Arbeitsunfall schwerstverletzten Angehörigen in den
eigenen vier Wänden vergeben.

Weiters gratulierten Familie und Freunde, Mag. Dr. Renate
Deininger, Bezirksvorstehung Wien 23, Manfred Schweizer, Verband der
Querschnittgelähmten Österreich, Jury-Mitglieder und AUVA-Betreuer.

Fabian Billek bekommt Pflegegeld der Stufe 6, Unfall- und
Zusatzrente sowie Berufsunfähigkeitspension. Die AUVA-Landesstelle
Wien unterstützte die Familie bisher mit Kuraufenthalten in Rovinj,
mit Zuschüssen zum Pkw-Ankauf, zum Bau des Plattformtreppenlifts, zu
räumlichen Adaptierungen, für die EDV-Ausstattung sowie bei der
Pflege zu Hause mit Pflegehilfsmitteln wie elektrischem Krankenbett,
Stehtrainer, diversen Rollstühlen, Hebevorrichtungen oder
Therapiefahrrad und anderes mehr.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,7 Millionen Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen
Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 450.000 Selbständige
sowie 1,4 Millionen Schüler, Studenten und Kinder im verpflichtenden
Kindergartenjahr. Die Landesstelle Wien betreut in den Bundesländern
Wien, Niederösterreich und Burgenland 42 Prozent der
AUVA-Versicherten. Pro Jahr erhalten 120.000 Verletzte in den Wiener
AUVA-Unfallkrankenhäusern Meidling und Lorenz Böhler sowie 1.900
Patienten in den Rehabilitationszentren Wien-Meidling und Weißer Hof,
Klosterneuburg, die bestmögliche Behandlung. Die AUVA finanziert ihre
Aufgaben als soziale Unfallversicherung aus Pflichtbeiträgen der
Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige Kernaufgabe der AUVA
- die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten
senkt die Kosten für die drei weiteren Unternehmensbereiche
Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von
Unfallopfern am wirksamsten.

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